Stadtpräsident Raphael Golta übergibt Werkstipendien im Helmhaus
Am Freitag wurden im Helmhaus in Zürich die städtischen Kunststipendien 2026 verliehen. Raphael Golta (SP) übergab die Auszeichnungen an insgesamt 13 Künstlerinnen und Künstler, die je ein Werkstipendium in Höhe von 18'000 Franken erhalten. Die Preisvergabe erfolgte im Rahmen der städtischen Kulturförderung und folgt dem Vorschlag der Stipendienjury, wie die Stadt in ihrer Mitteilung schreibt.
Wer wurde ausgezeichnet und wie wird gezeigt?
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten 2026 sind: Caterina De Nicola, Tereza Glazova, Samuel Haitz, Gilles Jacot, Thomas Julier, Jiri Makovec, Yusuf Orhan, Lean Rüegg, Sebastian Stadler, Lulu Cora Süss, U5, Ariane Vonmoos und Arnaud Wohlhauser. Die Arbeiten der prämierten Künstlerinnen und Künstler sind im Helmhaus ausgestellt; zusätzlich zeigt die Ausstellung auch Werke jener, die sich für die zweite Runde des Stipendienwettbewerbs qualifiziert hatten. Insgesamt sind in der Wettbewerbsausstellung 33 Werke zu sehen.
- Ausstellungsort: Helmhaus Zürich
- Ausstellungsdauer: ab Samstag, 11. Juli bis 13. September
- Stipendienhöhe pro Person: 18'000 Franken
- Anzahl der prämierten Künstler:innen: 13
Bedeutung für die Zürcher Kulturszene
Die Werkstipendien sind ein wiederkehrendes Instrument der städtischen Kulturförderung und richten sich an Personen mit Wohnsitz in der Stadt Zürich von mindestens einem Jahr. Durch die gezielte Unterstützung einzelner Schaffender soll die lokale Gegenwartskunst gestärkt werden. Die Ausstellung im öffentlichen Museum bietet der Stadtbevölkerung Gelegenheit, die Bandbreite aktueller Formate und Positionen aus Zürich zu sehen und persönlich wahrzunehmen.
Transparenz und Auswahlverfahren
Die Jury trifft die Auswahl nach einem zweistufigen Verfahren: Zuerst werden Kandidierende vorgeschlagen und für die zweite Runde qualifizierte Arbeiten in die Ausstellung aufgenommen. Die öffentliche Präsentation im Helmhaus ermöglicht zusätzlich eine externe Sichtbarkeit der Juryentscheide und bietet der Kritik und dem Publikum eine unmittelbare Grundlage, die Entscheidungen nachzuvollziehen.
Was bedeutet das für Besucherinnen und Besucher?
Für das Publikum sind die Stipendienausstellung und die begleitenden Beiträge eine Chance, neue Namen der Zürcher Szene kennenzulernen und sich über aktuelle künstlerische Tendenzen zu informieren. Die Ausstellung ist offen für alle Interessierten und läuft bis zum 13. September, sodass auch Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich und der Region mehrere Monate Gelegenheit haben, die gezeigten Werke zu besuchen.
| Kategorie | Angabe |
|---|---|
| Anzahl Stipendien | 13 |
| Stipendienhöhe (pro Person) | 18'000 Franken |
| Anzahl ausgestellter Werke | 33 |
| Ausstellungsdauer | 11. Juli – 13. September |
Die Ausstellung im Helmhaus vermittelt einen unmittelbaren Eindruck der aktuellen Zürcher Gegenwartskunst, so die Stadt. Für Besucherinnen und Besucher ist dies eine konkrete Gelegenheit, die Wirkung städtischer Kulturförderung vor Ort zu erleben.