Zwischenfall nach Start: Sicherheitsprüfung führt zur Rückkehr nach Zürich
Ein für Mumbai bestimmter Swiss-Flug (LX154) musste am Freitag kurz nach dem Start aus Zürich umkehren und wieder in Zürich landen. Die Maschine, ein Airbus A330, hatte bereits die Region bei Innsbruck erreicht, als die Cockpitcrew den Rückflug einleitete. Anschliessend flog das Flugzeug mehrere Schleifen über der Ostschweiz, bevor es am Flughafen Zürich gelandet ist.
Auslöser und Ermittlungen
An Bord wurde nach Angaben der Airline beim Start ein ungewöhnliches, rumpelndes Geräusch wahrgenommen. In der Folge bestand laut Swiss zunächst der Verdacht auf eine mögliche Heckberührung mit der Piste (Tailstrike). Diesen Verdacht hat die Airline inzwischen ausgeschlossen. Zur Wortmeldung der Swiss erklärte Meike Fuhlrott, Mediensprecherin:
„Es bestand zunächst der Verdacht auf eine mögliche Heckberührung mit der Piste. Dieser Verdacht konnte inzwischen ausgeschlossen werden. Die Sicherheit der Passagiere und Besatzungen hat stets oberste Priorität.“
Technische und operative Folgen
Weil der Airbus A330 über keinen Treibstoffschnellablass verfügt, musste das Flugzeug vor der Landung längere Zeit in Warteschleifen fliegen, um das Landemassegewicht zu erreichen. In Berichten wurde eine Zirkeldauer von rund 77 Minuten angegeben. Während dieses Kreisens war nach Leserangaben das Fahrwerk ausgefahren.
- Flugnummer: LX154 (Zürich–Mumbai)
- Maschinentyp: Airbus A330
- Ort der Wendebewegung: bereits über Innsbruck; Schleifen über Ostschweiz
- Weitere Schritte: Landung in Zürich, technische Inspektion
Auswirkungen für Passagiere und Flughafenbetrieb
Swiss teilte mit, dass die betroffenen Passagiere nach jetzigem Stand noch am selben Tag mit einem Ersatzflugzeug weiterreisen können; als Richtzeit wurde etwa 18:00 Uhr genannt. Die Airline entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten, betonte aber, dass Sicherheit oberste Priorität habe. Für den Flughafen Zürich und den Flugbetrieb bedeutete der Vorfall vor allem kurzfristige Verlegungen und zusätzliche Prüfungen der betroffenen Maschine.
Was das für Reisende im Kanton Zürich bedeutet
Passagieren wird empfohlen, aktuell ihre Buchungs- und Statusmeldungen bei Swiss zu prüfen und sich an die Informationen der Airline am Flughafen zu halten. Für Reisende in den kommenden Stunden kann es zu Verzögerungen bei Abflügen und Umsteigeverbindungen kommen, falls Ressourcen für Inspektionen und Ersatzflugzeugbereitstellungen gebunden sind.
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| Kurz nach Start | Ungewöhnliches Geräusch im Cockpit, Verdacht auf Heckberührung |
| Über Innsbruck | Wendemanöver; anschliessend mehrere Schleifen über Ostschweiz |
| Vor der Landung | Warteschleifen (kein Treibstoffschnellablass) |
| Landung | Technische Inspektion in Zürich; Verdacht auf Tailstrike ausgeschlossen |
Die zuständigen Behörden und die Airline führen weitere technische Untersuchungen durch, um die Ursache des Geräuschs und den genauen Hergang zu klären. Für die Bevölkerung im Kanton Zürich bleibt wichtig: Unabhängig von den Ursachen steht die technische Überprüfung der Maschine im Vordergrund, um Sicherheit im Flugbetrieb zu gewährleisten.