Service Feusisberg Kanton Schwyz

36 Millionen Franken für separaten Velo‑ und Fussweg zwischen Biberbrugg und Chaltenboden

Der Schwyzer Regierungsrat beantragt beim Kantonsrat 36 Millionen Franken für eine 1,3 Kilometer lange Langsamverkehrsanlage in Feusisberg. Ziel ist die Trennung von Velos, Fussverkehr und motorisiertem Verkehr zur Erhöhung der Sicherheit auf einer stark befahrenen Hauptstrasse.

36 Millionen Franken für separaten Velo‑ und Fussweg zwischen Biberbrugg und Chaltenboden
©Illustration KI Petra Kälin / news10.ch

Regierungsrat beantragt Ausgabenbewilligung

Der Kanton Schwyz will zwischen Biberbrugg und Chaltenboden in der Gemeinde Feusisberg eine rund 1'300 Meter lange Anlage für den Langsamverkehr erstellen lassen. Für die Projektierung und Ausführung dieses Werks samt Reserve beantragt der Regierungsrat beim Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung von 36 Millionen Franken. Die Mittel sollen aus der Spezialfinanzierung Strassenbau stammen.

Warum das Projekt?

Auf der betroffenen Hauptstrasse sind derzeit rund 24'000 Fahrzeuge pro Tag unterwegs. Laut Mitteilung der Staatskanzlei bestehe für Velofahrende auf der Strecke ein „grosses Sicherheitsdefizit“. Aktuell gibt es Velostreifen, die an die rechte Fahrbahn angrenzen; sowohl deren Breite als auch jene der Fahrbahnen für den motorisierten Verkehr entsprächen nicht den aktuellen Normvorgaben. Für Fussgängerinnen und Fussgänger fehlt zwischen Biberbrugg und Chaltenboden bislang eine durchgehende Verbindung.

Geplante Anlage und Folgen für den Verkehr

Vorgesehen ist eine kombinierte Velo- und Fusswegfläche mit einer Breite von insgesamt 3,5 Metern. Ab dem Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg verläuft die Anlage mehrheitlich über Brücken; vor dem Chaltenbodenrank ist eine Überführung geplant, die in die Industrieerschliessung beim Chaltenboden übergeht. Mit der neuen Anlage würden die vorhandenen Velostreifen auf der Fahrbahn aufgehoben, sodass die Fahrbahnen für den motorisierten Verkehr normgerecht verbreitert und angepasst werden können – auch im Hinblick auf die erwartete Zunahme des Verkehrs.

„Weder deren Breite noch jene der Fahrbahnen für den motorisierten Verkehr entsprechen den aktuellen Normvorgaben“, schrieb die Staatskanzlei.

Hohe Kosten und lange Vorgeschichte

Die Regierung betont, dass die Ausgabenbewilligung auch die Projektierungsphase abdeckt, um frühzeitig «die politische Gewissheit» zu schaffen, dass der Kanton das Vorhaben trotz der hohen Kosten umsetzen kann. Diskussionen und Abklärungen zur ungenügenden Situation für den Langsamverkehr dauern demnach seit fast 20 Jahren. Untersuchungen und Variantenstudien hätten ergeben, dass nur eine getrennte Infrastruktur für Velos und Fussgängerinnen realistische Umsetzungschancen bietet.

Was bedeutet das für Anwohnende und Pendlerinnen?

  • Erhöhte Sicherheit für Velofahrende und Fussgängerinnen durch physische Trennung vom motorisierten Verkehr.
  • Wegfall der derzeitigen Velostreifen auf der Fahrbahn; Anpassung der Fahrbahnbreiten für Autos und Lastwagen.
  • Baustellen in der Ausführungsphase mit möglichen Verkehrsbehinderungen auf einer stark frequentierten Achse.

Die genaue Zeitschiene für Projektierung und Bau ist in der Mitteilung nicht angegeben. Ebenso fehlen bislang detaillierte Angaben zu Bauphasen oder temporären Umleitungen. Klar ist, dass die Finanzierung über die Strassenbau-Spezialfinanzierung erfolgen soll, was Einfluss auf künftige Investitionsspielräume im Kantonsstrassenbau haben kann.

FaktAngabe
Länge der Anlage1'300 m
Breite Velo-/Gehweg3,5 m
Täglicher Fahrzeugverkehr24'000 Fahrzeuge
Beantragte Ausgaben36 Mio. CHF

Der Kantonsrat entscheidet über die beantragte Ausgabenbewilligung. Für die Bevölkerung im Einzugsgebiet bedeutet ein positiver Entscheid langfristig bessere Sicherheitsverhältnisse für den Langsamverkehr, kurzfristig aber voraussichtlich Bauarbeiten und Anpassungen im gewohnten Verkehrsablauf.

Petra Kälin
Petra KI Korrespondent/-in im Kanton Schwyz online

Hallo, ich bin Petra, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Präzisierung, ein Fehler, den Sie melden möchten, oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion News10 · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

SZSchwyz

Das Wichtigste jeden Morgen

Das Wichtigste des Kantons Schwyz, jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit 1 Klick