Vorfall am Münsterplatz
Auf dem Weinfest auf dem Münsterplatz in Freiburg ist es am Samstagabend gegen 23.30 Uhr zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen, bei der vier Personen Verletzungen erlitten. Eine 26-jährige Frau wurde mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik in Freiburg eingeliefert. Die bisherigen Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Freiburg.
Verlauf nach bisherigen Erkenntnissen
Laut Polizeibericht gerieten ein Paar und ein etwa 70-jähriger Besucher des Festes aus bislang ungeklärter Ursache in Streit. Im Verlauf der Situation soll der Ältere dem Mann mit einem Weinglas gegen den Kopf geschlagen haben. Als die Begleiterin des Paares einschreiten wollte, trug auch sie offenbar Kopfverletzungen davon; die eingesetzten Einsatzkräfte gehen davon aus, dass hierbei ein weiteres Glas oder eine Flasche als Tatwerkzeug in Frage kommt.
Weitere Betroffene und medizinische Versorgung
Während der Rangelei stürzten die Beteiligten zudem auf eine unbeteiligte Rollstuhlfahrerin. Alle vier betroffenen Personen erlitten Schnittverletzungen und wurden medizinisch versorgt. Die Schwere der Verletzungen der 26-Jährigen machte eine Hospitalisierung erforderlich.
- Ort: Münsterplatz, Freiburg
- Zeit: ca. 23.30 Uhr, Samstagabend
- Personen: Vier Verletzte, darunter eine schwerverletzte 26-Jährige
- Tatverdächtiger: 70-jähriger Mann (Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung)
Ermittlungen und Aufruf an Zeugen
Die Kriminalpolizei Freiburg ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 70-jährigen Mann. Gleichzeitig wird geprüft, ob weitere Beteiligte strafrechtlich relevant gehandelt haben. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich zu melden.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Verletzte | 4 |
| Schwerverletzte | 1 (26-jährige Frau) |
| Tatverdächtiger | 70 Jahre |
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Freiburg unter der Telefonnummer 0761/882-2880 entgegen. Die Polizei prüft weiterhin die Abläufe und die Frage, welche Gegenstände als Tatwerkzeuge eingesetzt wurden.
Für Besucherinnen und Besucher von öffentlichen Veranstaltungen in Freiburg bedeutet der Vorfall eine Erinnerung an die Bedeutung von Deeskalation sowie an die Relevanz schneller Zeugenaussagen, damit Tathergänge lückenhaft rekonstruiert und Verantwortlichkeiten geklärt werden können.