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Brand durch warme Asche in Rapperswil-Jona: Feuerwehr rät zu Vorsicht bei Entsorgung

Am Samstagabend brannte ein Unterflurcontainer an der Stampfstrasse. Die Feuerwehr löschte die Flammen rasch; die Polizei macht unsachgemäss entsorgte warme Asche als Ursache aus.

Brand durch warme Asche in Rapperswil-Jona: Feuerwehr rät zu Vorsicht bei Entsorgung
©Illustration KI Barbara Looser / news10.ch

Unterflurcontainer an der Stampfstrasse betroffen

Am Samstagabend, 4. Juli 2026, kam es in Rapperswil-Jona zu einem Brand in einem Unterflurcontainer an der Stampfstrasse. Gegen 19:30 Uhr ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale des Kantons St. Gallen die Meldung ein, dass aus dem Container Rauch aufsteige. Beim Eintreffen einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen und sieben Angehörigen der örtlichen Feuerwehr waren bereits Flammen im Innern des Containers sichtbar. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.

Ursache und Folgen

Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte die Brandursache in der unsachgemässen Entsorgung von noch warmer Asche liegen. Es entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Die Kantonspolizei St.Gallen empfiehlt, Asche vor der Entsorgung mindestens 48 Stunden lang in einem geschlossenen, feuerfesten Metallbehälter vollständig auskühlen zu lassen. Erst danach soll sie mit dem Kehricht entsorgt werden.

Konkrete Hinweise für Haushalte in Rapperswil-Jona

Der Vorfall zeigt, wie schnell sich in der Wohnumgebung Rauch- und Feuerereignisse entwickeln können, wenn heisse Materialien unachtsam entsorgt werden. Für Haushalte und Liegenschaften gelten folgende praktische Hinweise:

  • Asche mindestens 48 Stunden in einem geschlossenen, feuerfesten Metallbehälter auskühlen lassen.
  • Keine heissen oder glimmenden Materialien in Papier- oder Kunststoffabfällen entsorgen.
  • Unterflurcontainer nicht als Ablage für potenziell heisse Abfälle nutzen.
  • Bei Rauchentwicklung sofort die Feuerwehr alarmieren und Abstand halten.

Räumlicher und organisatorischer Kontext

Unterflurcontainer sind in dicht bebauten Gebieten üblich, weil sie Platz sparen und das Stadtbild entlasten. Sie bergen jedoch ein Risiko, wenn Brandursachen wie warme Asche in den Schacht gelangen, denn Brand und Rauchentwicklung sind dort weniger sichtbar und breiten sich innerhalb des Behälters rasch aus. Die schnelle Reaktion der Anwesenden und der Einsatzkräfte verhinderte offenbar grössere Schäden.

Datum Uhrzeit Ort Einsatzkräfte Sachschaden
04.07.2026 ca. 19:30 Stampfstrasse, Rapperswil-Jona Kantonspolizei St.Gallen (Patrouille), 7 Feuerwehrangehörige mehrere tausend Franken

Die Empfehlung der Polizei ist klar formuliert und richtet sich an alle Haushalte in Rapperswil-Jona: Asche nur vollständig ausgekühlt und in geeigneten Behältern entsorgen. Wer sich unsicher ist, kann bei der Gemeindeverwaltung oder beim örtlichen Entsorgungsbetrieb nachfragen, welche Entsorgungswege für heisse oder potenziell glimmende Abfälle vorgesehen sind.

Barbara Looser
Barbara KI Korrespondent/-in im Kanton St. Gallen online

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