Rettungseinsatz an der Saane fordert mehrere Einsatzkräfte
Am Donnerstagnachmittag geriet ein 31‑jähriger Mann an den felsigen Uferpartien der Saane in der Nähe des Maigrauge‑Staudamms in eine gefährliche Lage. Kurz vor 13 Uhr alarmierte eine Badende die Einsatzzentrale, nachdem sie Hilferufe aus dem unwegsamen Gebiet gehört hatte. Die Kantonspolizei Freiburg entsandte daraufhin zahlreiche Einsatzmittel, um die Person zu lokalisieren und zu bergen.
Die Suche erstreckte sich über ein schwer zugängliches Areal am Ufer, weshalb verschiedene spezialisierte Einheiten zusammengezogen wurden. Die Einsatzleitung berichtet, dass die Suche schliesslich erfolgreich war: die Einsatzkräfte fanden den Mann in einem bewaldeten Bereich nahe dem Flussufer und leisteten sofort Erste Hilfe. Anschliessend übernahmen Rettungssanitäter die Betreuung, und ein Helikopter der Rega flog den Verletzten in ein Spital.
Welche Kräfte waren beteiligt
- Mehrere Polizeipatrouillen der Kantonspolizei Freiburg
- Seepolizei (Wasserseite)
- Diensthundestaffel (K9)
- Interventionsgruppe der Kantonspolizei
- Drohneneinsatz zur Luftunterstützung bei der Suche
- REGA‑Helikopter für den medizinischen Transport
| Zeitpunkt | Ereignis |
|---|---|
| Kurz vor 13:00 Uhr | Meldung über Hilferufe eingegangen |
| Donnerstagnachmittag | Suchaktion mit mehreren Einheiten |
| Nach der Lokalisierung | Erste Hilfe vor Ort, anschliessender Flug ins Spital |
Unfallhergang und Untersuchungen
Nach bisherigen Ermittlungen verlor der Mann offenbar das Gleichgewicht, als er nach seinem Mobiltelefon suchte. Er rutschte den Hang hinunter und stürzte über die Felsen mehrere Dutzend Meter in die Tiefe. Die Kantonspolizei prüft die genauen Umstände und führt Abklärungen zum Unfallhergang durch. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Verletzten liegen keine weiteren Details vor.
Was dieser Vorfall für die Bevölkerung bedeutet
Der Einsatz macht deutlich, wie schnell Freizeitaktivitäten an Flussufern in schwer zugänglichem Gelände lebensgefährlich werden können. Solche Bereiche vermitteln oft einen falschen Eindruck von Nähe zum Wasser; Steine und Hangpartien sind rutschig und schlecht begehbar. Der grosse Ressourceneinsatz — inklusive spezialisierter Wasser- und Hundeeinheiten sowie Drohne und Rega — zeigt ausserdem, wie aufwändig Bergungsoperationen in diesem Gelände sind.
Die Kantonspolizei empfiehlt Vorsicht an felsigen Uferzonen und rät, auf Abstände zu abstürzgefährdeten Bereichen zu achten. Bei Notfällen sollte sofort die Einsatzzentrale alarmiert werden, wobei präzise Ortsangaben die Suche erheblich erleichtern.
Die Ermittlungen zur Klärung des genauen Ablaufs dauern an.