Feuer bricht in Futtermittellager aus
Am Samstag kurz nach 12.45 Uhr brach in Sax (SG) ein Brand im Futtermittellager einer Scheune aus. Die Kantonspolizei St. Gallen meldete, dass insgesamt 56 Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten im Einsatz standen. Während des Einsatzes erlitt ein Feuerwehrmann eine Kreislaufschwäche und musste ins Spital gebracht werden. Als wahrscheinliche Ursachen nannte die Polizei die hohe körperliche Belastung und die aktuellen Temperaturen.
Wasserknappheit und Brandbekämpfung
Die Einsatzkräfte sahen sich während der Löscharbeiten nicht nur mit grosser Hitze, sondern auch mit einer Wasserknappheit konfrontiert. Deshalb mussten sie auf weiter entfernte Wasserreserven zurückgreifen, um das Feuer zu bekämpfen. Trotz der Schwierigkeiten konnte dank einer vorhandenen Brandschutzwand zunächst ein Übergreifen der Flammen auf den Kuhstall verhindert werden.
"Bei den Löscharbeiten eines brennenden Landwirtschaftsbetriebs in Sax erlitt ein Feuerwehrmann einen Zusammenbruch." - Kantonspolizei St. Gallen
Tiere evakuiert und Glutnester bekämpft
Die im Stall befindlichen Kühe und Kälber wurden evakuiert und konnten bei benachbarten Betrieben im Schatten untergebracht werden. Laut Polizei blieben alle Tiere unverletzt. Um anschliessend Glutnester zu erreichen, mussten die Einsatzkräfte die Brandschutzwand sowie Teile des Daches öffnen, bevor die Nachlöscharbeiten abgeschlossen werden konnten.
Ermittlungen zur Brandursache
Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen hat das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei mit der Ermittlung beauftragt.
- Zeitpunkt: Kurz nach 12.45 Uhr am Samstag
- Einsatzkräfte: 56 Feuerwehrleute
- Betroffene: Ein Feuerwehrmann hospitalisiert; mehrere Kühe und Kälber evakuiert und unverletzt
- Herausforderungen: Hitze, körperliche Belastung, Wasserknappheit
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Ort | Sax (SG) |
| Zeit | Samstag, kurz nach 12.45 Uhr |
| Einsatzkräfte | 56 |
| Personen | 1 Feuerwehrmann ins Spital |
| Tierischer Schaden | Keine verletzten Tiere, evakuiert |
Was das für die Bevölkerung bedeutet
Der Vorfall zeigt die Belastung der Einsatzkräfte bei sommerlichen Temperaturen und die Bedeutung ausreichender Löschwasserreserven in ländlichen Bereichen. Für Landwirte ist zudem ersichtlich, dass Brandschutzwände in Stallbauten wichtige Schutzfunktionen haben können, gleichzeitig aber bei Nachlöscharbeiten geöffnet werden müssen. Die Ermittlungen zur Brandursache werden zeigen, ob Präventionsmassnahmen oder bauliche Anpassungen nötig sind.
Die Untersuchungen des Kompetenzzentrums Forensik laufen; bis deren Abschluss sind Aussagen zur Ursache und möglichen Folgerungen noch nicht möglich.