Einbruch kurz vor Mitternacht löst Grossfahndung aus
In der Nacht auf Samstag ist in Sitten in ein Waffengeschäft eingebrochen worden. Die Kantonspolizei Wallis wurde kurz vor Mitternacht informiert. Die Täter hatten laut Mitteilung die Haupttür aufgebrochen, machten Beute und flüchteten mit einem in Frankreich zugelassenen Fahrzeug.
Grosseinsatz mit Armeehelikopter und Drohnen
Die sofort eingeleitete, umfassende Fahndung war international und interkantonal: Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Wallis die Kantonspolizei Waadt, die Stadtpolizeien von Monthey und Martigny sowie regionale Polizeikräfte. Ebenfalls beteiligt waren das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), Hundestaffeln sowie Drohnen. Zusätzlich kam ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee mit Nachtsicht- und Wärmebildsystem (FLIR) zum Einsatz. Der Einsatz konzentrierte sich auf die Region Saint-Maurice.
„Die Kantonspolizei Wallis sei kurz vor Mitternacht über den Einbruch in der Walliser Kantonshauptstadt informiert worden“, teilte die Polizei mit.
Festnahmen und Fluchtweg
Die mutmasslichen Täter wurden nach Angaben der Polizei kurz nach der Tat lokalisiert, konnten sich jedoch zunächst in Richtung Unterwallis absetzen. Dort durchbrachen sie eine Polizeisperre und liessen ihr Fahrzeug auf dem Gebiet der Gemeinde Vérossaz zurück. Zwei Insassen des Fahrzeugs wurden rasch festgenommen; die übrigen setzten die Flucht zu Fuss fort. Kurz darauf konnten diese drei Personen zusammen mit zwei weiteren Komplizen ebenfalls angehalten werden.
- Anzahl Festgenommene: 7
- Staatsangehörigkeit: Frankreich
- Altersspanne: 16 bis 31 Jahre
- Massnahmen: Untersuchungshaft nach Abschluss der Vernehmungen
Rechtliche Schritte und Ausblick
Die Staatsanwaltschaft sowie das Jugendgericht des Kantons Wallis haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der Vernehmungen werden die sieben festgenommenen Personen in Untersuchungshaft genommen. Weder das Jugendgericht noch die zuständige Staatsanwaltschaft geben derzeit weitere Auskünfte zum Stand der Ermittlungen.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Tatort | Waffengeschäft, Sitten |
| Tatzeit | Kurz vor Mitternacht (Nacht auf Samstag) |
| Festgenommene | 7 Personen (französische Staatsangehörige, 16–31 Jahre) |
| Eingesetzte Mittel | Drohnen, Super-Puma-Helikopter, mehrere Polizeieinheiten, Hundestaffeln |
Für die Bevölkerung in Sitten und dem Unterwallis bringt der Fall mehrere konkrete Folgen: Die Behörde demonstrierte Einsatzbereitschaft und interkantonale Kooperation; die Verwendung von Armeeunterstützung zeigt die Schwere des Vorfalls. Zudem werden in den kommenden Tagen polizeiliche Ressourcen an Ermittlungen und Sicherstellung von Beweismitteln gebunden sein. Bis zum Abschluss der gerichtlichen Schritte gilt für die Festgenommenen die Unschuldsvermutung.