Rheintalbahn in Freiburg weiterhin gesperrt
Südlich des Freiburger Hauptbahnhofs bleibt ein Abschnitt der Rheintalbahn vorerst gesperrt, nachdem ein Triebkopf eines SWEG-Zugs bei einer Rangierfahrt entgleist ist. Nach Angaben der Bundespolizei werden die Arbeiten zum Wiederaufgleisen voraussichtlich bis in die Nacht andauern. Zurzeit ist unklar, wann die Strecke wieder vollständig freigegeben werden kann.
Die Sperrung hat unmittelbare Folgen für den Zugverkehr: Zahlreiche Regional- und Fernzüge werden umgeleitet oder fallen aus. Reisende werden aufgefordert, ihre Verbindungen vor Fahrtantritt zu prüfen und mehr Zeit einzuplanen.
Welche Ersatzangebote und Auswirkungen bestehen aktuell?
- Die Deutsche Bahn hat Ersatzbusse zwischen Freiburg und Bad Krozingen sowie zwischen Freiburg und Denzlingen eingerichtet.
- ICE-, ECE- und Regionalzüge auf der Rheintalbahn sind von Umleitungen oder Ausfällen betroffen.
- Die betroffene Strecke bleibt bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten gesperrt; Fahrgäste müssen mit Verzögerungen rechnen.
Aufgrund der Lage werden Pendler und Reisende gebeten, alternative Verbindungen zu prüfen und längere Reisezeiten einzuplanen. Für Pendler mit Anschlussverbindungen kann dies zu erheblichen Verzögerungen führen.
Bundespolizei leitet Ermittlungen ein
Die Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein hat Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn aufgenommen. Der Tatvorwurf lautet auf Gefährdung des Bahnverkehrs. Zu den Hintergründen der Anzeige wurden bislang keine weiteren Details veröffentlicht; die Ermittlungen dauern an.
| Betroffene Verbindungen | Aktueller Stand |
|---|---|
| Rheintalbahn südlich Hauptbahnhof | Gesperrt bis Abschluss der Aufgleisarbeiten |
| Freiburg – Bad Krozingen | Ersatzbusse eingerichtet |
| Freiburg – Denzlingen | Ersatzbusse eingerichtet |
Für Freiburgerinnen und Freiburger bedeutet das: Wer heute mit dem Zug in Richtung Süden fahren will oder aus südlicher Richtung anreist, sollte vor Antritt der Reise die aktuellen Fahrplaninformationen der Deutschen Bahn und der SWEG konsultieren. Die anhaltende Sperrung kann auch Auswirkungen auf regionale Bus- und Straßenverkehrsangebote haben, etwa durch veränderte Anschlusszeiten.
Die Bergungsarbeiten werden vor Ort koordiniert, und sobald die Bundespolizei weitere Erkenntnisse zu Ursache und Verantwortlichkeit veröffentlicht, werden einschlägige Stellen und Fahrgäste informiert.