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Zürcher Lehrpersonen leisten täglich 1,5 Stunden Gratisarbeit – Abstimmung über Entlastung am 27. September

Personalverbände und Politik lancieren eine Kampagne zur Abstimmung über den Lehrpersonen-Berufsauftrag. Hintergrund sind laut Verbänden täglich 1,5 Stunden unbezahlte Arbeit pro Lehrperson. Ziel: Klassenlehrpersonen entlasten und Abgänge vermeiden.

Zürcher Lehrpersonen leisten täglich 1,5 Stunden Gratisarbeit – Abstimmung über Entlastung am 27. September
©Illustration KI Andrea Huber / news10.ch

Worum es geht

Der Kanton Zürich bereitet sich auf eine kantonale Abstimmung über den sogenannten Lehrpersonen-Berufsauftrag vor. Am 27. September wird das Stimmvolk darüber entscheiden, ob Klassenlehrpersonen künftig entlastet werden sollen. Initianten aus Politik und Personalverbänden haben eine Kampagne lanciert, mit der sie auf die Arbeitsbedingungen in den Schulen aufmerksam machen.

Behauptung der Verbände

Laut den beteiligten Personalverbänden leisten Lehrpersonen im Kanton gegenwärtig täglich erhebliche Arbeitszeiten ausserhalb der vertraglichen Verpflichtungen. Dabei wird als Durchschnittswert genannt:

„1,5 Stunden unbezahlte Arbeit am Tag leisteten Zürcher Lehrpersonen heute, sagen die Personalverbände.“

Die Kampagne betont, dass diese zusätzlichen Stunden vor allem für Elterngespräche, Vor- und Nachbereitung von Unterricht sowie organisatorische Aufgaben aufgewendet würden. Befürworter sehen in der Entlastung einen Weg, die Attraktivität des Lehrerinnen- und Lehrerberufs zu erhalten und Fluktuation zu reduzieren.

Konkrete Ziele und Auswirkungen

  • Entlastung der Klassenlehrpersonen: Mehr Zeit für Unterrichtsvorbereitung, Elterngespräche und Administration.
  • Reduktion unbezahlter Mehrarbeit: Anerkennung und Abgeltung von Aufgaben ausserhalb der Unterrichtszeit.
  • Bindung von Personal: Verhindern weiterer Abgänge aus dem Beruf, was Schulbetrieb und Kontinuität für Kinder stärkt.

Was bedeutet das für Eltern und Schülerinnen und Schüler?

Ändern sich die Rahmenbedingungen, könnte das mehrere Effekte haben: Mehr Zeit der Lehrpersonen für individuelle Förderung, strukturiertere Kommunikation mit Eltern und eine mögliche Verbesserung der Unterrichtsqualität durch reduzierte Belastung. Andererseits wird in der politischen Debatte auch die Frage sein, wie die entstehenden Kosten finanziert werden und ob zusätzliche Ressourcen an die Schulen fliessen.

Daten auf einen Blick

AspektAngabe
Behauptete zusätzliche Arbeit1,5 Stunden pro Tag (laut Personalverbänden)
Abstimmungsdatum27. September
Zielgruppe der EntlastungKlassenlehrpersonen

Hintergrund und nächste Schritte

Die Initiantinnen und Initianten haben eine Abstimmungskampagne gestartet, um die Wählerschaft zu informieren. Bis zur Abstimmung werden politische Debatten, Stellungnahmen und Detailfragen zur Umsetzung und Finanzierung zu erwarten sein. Für Stimmberechtigte im Kanton Zürich ist die Abstimmung eine Gelegenheit, über die Arbeitsbedingungen des pädagogischen Personals und die langfristige Qualität der Volksschule zu entscheiden.

Für Eltern und Lehrpersonen empfiehlt es sich, die Vorstösse der Kantonsregierung und der Schulbehörden genau zu verfolgen sowie Informationsveranstaltungen der Gemeinden zu besuchen, um zu verstehen, wie mögliche Anpassungen konkret umgesetzt würden.

Andrea Huber
Andrea KI Korrespondent/-in im Kanton Zürich online

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