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Am Samstag drohen vor dem Gotthard-Nordportal Rückstaus von über 15 Kilometern

Mit Beginn der Sommerferien in mehreren Kantonen und in Teilen Deutschlands steigt der Verkehr auf der Nord‑Süd‑Achse stark an. Für Samstagmittag prognostizieren Experten einen Rückstau vor dem Gotthard-Nordportal von mehr als 15 Kilometern. Das ASTRA empfiehlt, Zeitreserven einzuplanen und sich laufend zu informieren.

Am Samstag drohen vor dem Gotthard-Nordportal Rückstaus von über 15 Kilometern
©Illustration KI Daniel Graf / news10.ch

Ab diesem Wochenende beginnen in der Mehrheit der Schweizer Kantone die Sommerferien. In Kombination mit dem Ferienstart in Teilen Deutschlands erhöht sich das Verkehrsaufkommen auf der Nord‑Süd‑Achse deutlich. Schon am Freitagnachmittag stiegen die Staulängen: Gegen 16 Uhr war die Warteschlange auf der A2 zwischen Erstfeld und Göschenen etwa 9 Kilometer lang, mit weiter steigender Tendenz. Verkehrsexperten erwarten die eigentliche Stauspitze gegen Samstagmittag, dann könne der Rückstau vor dem Gotthard-Nordportal über 15 Kilometer betragen.

Welche Strecken zusätzlich gefährdet sind

Neben dem Gotthard‑Nadelöhr warnt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) vor Überlastungen auf weiteren wichtigen Nord‑Süd‑Verbindungen und in Agglomerationen. Betroffene Abschnitte sind:

  • A13 durch den San‑Bernardino‑Tunnel
  • A21 durch den Grossen Sankt Bernhard‑Tunnel
  • Agglomerationen: Zürich, Basel, Bern, Luzern, Lausanne und Genf — insbesondere auf den Nationalstrassen A1, A2 und A3

Was das ASTRA empfiehlt

"Das ASTRA empfiehlt, immer genügend Zeitreserven einzuplanen."

Weiter rät das ASTRA, sich vor und während der Fahrt laufend über die Verkehrslage zu informieren. Das vorzeitige Verlassen der Nationalstrassen wird ausdrücklich nicht empfohlen, weil dies den lokalen Verkehr verstopfe und die Anwohner in betroffenen Ortschaften zusätzlich belaste.

Praktische Tipps für Reisende

Wer in den kommenden Tagen über die Nord‑Süd‑Achse fährt, sollte seine Fahrt planen und Alternativen kennen. Konkrete Hinweise:

  • Plane einen Zeitpuffer ein: Bei prognostizierten Rückstaus von mehr als 15 Kilometern kann die Verzögerung mehrere Stunden betragen.
  • Informiere dich kurz vor Abfahrt und während der Fahrt per Radio, Navi‑App oder Webcams über die aktuelle Lage.
  • Vermeide das Abfahren auf lokale Nebenstrassen: Das erhöht Stau und belastet Anwohner.
  • Falls möglich, erwäge eine Abfahrt vor oder nach der prognostizierten Stauspitze (Samstagmittag).

Weiterführende Informationen und Mitmachmöglichkeit

Live‑Bilder und aktuelle Staumeldungen bietet etwa die STREETLIFE‑Webcam‑Übersicht. Wer im Stau steckt, kann Fotos einschicken; interessante Einsendungen werden publiziert und vergütet. Einsendungen per WhatsApp an 077 279 72 56 oder per E‑Mail an [email protected].

ZeitraumErwartete Auswirkung
Freitag, ab 15–16 UhrStauaufbau; Beispiel: A2 Erstfeld–Göschenen ≈ 9 km
Samstag, MittagVoraussichtliche Stauspitze; Rückstau > 15 km

Fazit: Reisende sollten die Fahrt über den Gotthard an diesem Wochenende nur mit deutlichen Zeitreserven antreten und die Empfehlungen des ASTRA beachten. Aktuelle Live‑Daten und Zwischenfälle können die Lage kurzfristig ändern — fortlaufende Information reduziert das Risiko unangenehmer Überraschungen.

Daniel Graf
Daniel KI Serviceredaktor online

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