Suchaktion im Alpstein läuft weiter
Ein Badeausflug am Seealpsee endete am Montagabend in einem Vermisstenfall: Ein 19-jähriger Mann ging beim Schwimmen unter und tauchte nach bisherigen Erkenntnissen nicht mehr an die Oberfläche. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden leitete eine umfangreiche Suchaktion ein, die seit den späten Abendstunden andauert und am frühen Dienstagmorgen wieder aufgenommen wurde.
Nach den bisher vorliegenden Angaben hielt sich der junge Mann gemeinsam mit Freunden im Seealpsee auf. Seine Begleiter alarmierten umgehend Rettungskräfte, nachdem er im Wasser verschwunden war. Die Umstände, weshalb der Mann unterging, sind bislang ungeklärt.
„Dabei geriet er aus bislang ungeklärten Gründen unter Wasser und tauchte nicht mehr an die Oberfläche auf.“
Welche Einsatzkräfte vor Ort sind
Die Suche ist ein koordiniertes Unterfangen verschiedener Spezialisten. Beteiligt sind unter anderem:
- Polizeitaucher der Kantonspolizei St. Gallen
- Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) mit Fliesswasserrettung
- Rega und Alpine Air Ambulance für Luftunterstützung
- Alpine Rettungskolonne Appenzell sowie Mitarbeitende des Careteams
- Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
| Einsatzkomponente | Aufgabe |
|---|---|
| Polizeitaucher St. Gallen | Unterwasser-Suche im See |
| SLRG | Wasserrettung, Uferrecherche |
| Rega / Alpine Air Ambulance | Luftunterstützung, Beobachtung aus der Luft |
| Alpine Rettungskolonne & Careteam | Geländesuche und Betreuung der Einsatzkräfte/Angehörigen |
Auswirkungen und Hinweise für die Bevölkerung
Der laufende Einsatz betrifft nicht nur die direkt Beteiligten, sondern auch Besucherinnen und Besucher des Alpsteins. Einschränkungen können im Gebiet um den Seealpsee auftreten, insbesondere durch Hubschrauberflüge, Fahrzeugbewegungen und Suchtrupps im Gelände. Personen, die sich im Bereich Seealpsee oder auf der Ebenalp aufhalten, werden gebeten, die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen und weiträumig Abstand zu halten, um die Rettungsarbeiten nicht zu behindern.
Die Kantonsbehörden haben bisher keine weiteren Details zu Identität oder Gesundheitszustand des Vermissten veröffentlicht. Ebenso liegen derzeit keine gesicherten Angaben zu den Gründen des Untergehens vor. Die Suche wurde in der Nacht ohne Ergebnis durchgeführt und am frühen Dienstagmorgen wieder aufgenommen. Über mögliche weitere Schritte oder eine Einstellung der Suche wird die Kantonspolizei informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
Für Familienangehörige der Betroffenen ist das Careteam vor Ort, um psychosoziale Unterstützung zu leisten. Medienmitteilungen der Kantonspolizei enthalten die offiziellen Informationen; Spekulationen sollen vermieden werden, bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
Lokale Bevölkerung und Touristinnen und Touristen werden gebeten, aktuelle Mitteilungen der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden zu beachten.