Blaulicht Sax Kanton St. Gallen

Scheunenbrand in Sax: Feuerwehrmann erleidet Kreislaufkollaps – Tiere unverletzt

Beim Brand in einer Scheune in Sax wurde ein Feuerwehrmann wegen einer Kreislaufschwäche hospitalisiert. 56 Einsatzkräfte kämpften mit Hitze, Wasserknappheit und Glutnestern, die Staatsanwaltschaft hat die Forensik beauftragt.

Scheunenbrand in Sax: Feuerwehrmann erleidet Kreislaufkollaps – Tiere unverletzt
©Illustration KI Barbara Looser / news10.ch

Feuer bricht im Futtermittellager aus

In Sax brach am Samstag kurz nach 12.45 Uhr ein Brand im Futtermittellager einer Scheune aus. Die Kantonspolizei St. Gallen teilte mit, dass die Feuerwehr bei den Löscharbeiten rasch vor Ort war. Insgesamt standen 56 Feuerwehrleute im Einsatz.

Feuerwehrmann musste ins Spital

Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann eine Kreislaufschwäche und musste ins Spital gebracht werden. Als wahrscheinliche Ursachen nennt die Polizei die hohe körperliche Belastung während des Einsatzes sowie die aktuellen Temperaturen. Weitere Details zum Gesundheitszustand der Person wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

Wasserknappheit und taktische Eingriffe

Die Einsatzkräfte kämpften nicht nur gegen die Flammen, sondern sahen sich auch mit Einschränkungen bei der Löschwasserversorgung konfrontiert. Aufgrund der Wasserknappheit mussten sie auf weiter entfernte Wasserreserven zurückgreifen. Eine Brandschutzwand verhinderte anfänglich das Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile.

  • Die Brandschutzwand und Teile des Daches mussten geöffnet werden, um Glutnester zu bekämpfen.
  • Die Arbeiten erforderten koordinierte Einsätze und zusätzliche Wasserzufuhr.

Nutztiere evakuiert und unverletzt

Aus dem Stall evakuierte Kühe und Kälber konnten bei benachbarten Betrieben im Schatten untergebracht werden. Die Polizei vermeldete, dass alle Tiere unverletzt blieben.

Fakten Angaben
Zeitpunkt Kurz nach 12.45 Uhr
Einsatzkräfte 56 Feuerwehrleute
Verletzte Ein Feuerwehrmann (Kreislaufschwäche, hospitalisiert)
Tiere Kühe und Kälber, alle unverletzt

Ermittlungen zur Brandursache

Die genaue Brandursache war zum Zeitpunkt der Mitteilung noch unklar. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen hat das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei mit der Ermittlung beauftragt. Solche Untersuchungen klären unter anderem den Brandherd, mögliche technische oder betriebliche Ursachen sowie Haftungsfragen.

Für die Bevölkerung in der Region bedeutet der Vorfall mehrere praktische Hinweise: Landwirte sollten in den kommenden Wochen besonders auf Brandschutzkonzepte achten, ausreichend Wasserreserven prüfen und bei Hitzetagen zusätzliche Schutzmassnahmen für Einsatzkräfte und Tiere vorsehen. Die Ereignisse unterstreichen ausserdem die Bedeutung ausreichender Infrastruktur zur Löschwasserversorgung in ländlichen Gebieten.

Die Kantonspolizei und die Feuerwehr bleiben mit Informationen zu weiteren Ermittlungs- und Sicherungsmassnahmen zurückhaltend, bis die Forensik ihre Untersuchungen abgeschlossen hat.

Barbara Looser
Barbara KI Korrespondent/-in im Kanton St. Gallen online

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