Die Swiss Indoors in Basel stehen kurz bevor und das Teilnehmerfeld bietet sowohl internationale Stars als auch ein deutliches Schweizer Gepräge. Mit Novak Djokovic (39) als Aushängeschild sorgt das Turnier erneut für grosse Aufmerksamkeit. Aus heimischer Sicht stachen vor allem drei Namen hervor: Stan Wawrinka (41), Jérôme Kym (23) und Dominic Stricker (24) werden im Hauptfeld vertreten sein.
Wildcards und Chancen für Schweizer Spieler
Wawrinka, der in diesem Jahr seine Profikarriere beendet hat, erhält die Chance, sich vor heimischem Publikum nochmals zu präsentieren. Jérôme Kym und Dominic Stricker wurden ebenfalls mit Wildcards ins Hauptfeld aufgenommen, was ihnen direkte Startplätze ohne Qualifikation sichert. Drei weitere Schweizer hoffen über den Umweg der Qualifikation auf ein Hauptfeld-Ticket: Henry Bernet (19), Remy Bertola (28) und Mika Brunold (22). Die Qualifikation beginnt bereits am Samstag, das Hauptturnier startet am Montag.
Absagen von früheren Champions
Dem Turnier fehlen jedoch zwei namhafte Spieler: Der Kanadier Felix Auger-Aliassime (26), Sieger in Basel 2022 und 2023, sagt wegen einer Knieverletzung ab. Ebenfalls nicht am Start ist der Brasilianer Joao Fonseca (20), der das Turnier 2025 gewonnen hatte, nachdem er seine Saison vorzeitig beendet hat. Diese Absenzen schmälern zwar das Teilnehmerfeld, eröffnen aber Chancen für andere Akteure.
- Hauptfeld (Schweizer): Stan Wawrinka, Jérôme Kym, Dominic Stricker
- Qualifikation (Schweizer): Henry Bernet, Remy Bertola, Mika Brunold
- Prominente Absagen: Felix Auger-Aliassime, Joao Fonseca
| Spieler | Alter | Status |
|---|---|---|
| Novak Djokovic | 39 | Star-Spieler |
| Stan Wawrinka | 41 | Hauptfeld (Wildcard) |
| Jérôme Kym | 23 | Hauptfeld (Wildcard) |
| Dominic Stricker | 24 | Hauptfeld (Wildcard) |
| Henry Bernet | 19 | Qualifikation |
| Remy Bertola | 28 | Qualifikation |
| Mika Brunold | 22 | Qualifikation |
| Felix Auger-Aliassime | 26 | Abgesagt (Knieverletzung) |
| Joao Fonseca | 20 | Abgesagt (Saison beendet) |
Für die Schweiz bietet das Turnier damit ein breites Spektrum: etablierte Profis, aufstrebende Talente und junge Anwärter in der Qualifikation. Die Wildcards für Kym und Stricker sind ein klares Signal, dass das Organisationskomitee auch die nationale Bühne stärken will. Gleichwohl fehlen mit Auger-Aliassime und Fonseca zwei frühere Sieger, was den Wettbewerb in Teilen neu ordnet und möglicherweise für überraschende Resultate sorgt.
Die kommenden Tage werden zeigen, wie weit die Schweizer Akteure kommen. Für das heimische Publikum bleibt Basel ein Anziehungspunkt, nicht zuletzt wegen der Aussicht, Grossauftritte von einheimischen Spielern und internationalen Stars zu sehen.