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Stadt St.Gallen bewilligt Freinacht für WM-Spiel gegen Argentinien

Der Stadtrat erlaubt Gastronomiebetrieben in St.Gallen die durchgehende Öffnung in der Nacht vom 11. auf den 12. Juli zur Übertragung des WM-Viertelfinals Schweiz–Argentinien. Die Stadtpolizei mahnt Rücksichtnahme an und kündigt bei sicherheitsrelevantem Verhalten konsequentes Einschreiten an.

Stadt St.Gallen bewilligt Freinacht für WM-Spiel gegen Argentinien
©Illustration KI Barbara Looser / news10.ch

Freinacht erlaubt – Behörden setzen klare Grenzen

Der Stadtrat von St.Gallen hat für die Nacht vom Samstag, 11. Juli, auf Sonntag, 12. Juli 2026 eine Freinacht bewilligt. Hintergrund ist das WM-Viertelfinalspiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Argentinien, das in den frühen Morgenstunden angepfiffen wird. Die Bewilligung erlaubt es Gastronomiebetrieben, ihre Innen- und Aussenbereiche durchgehend geöffnet zu halten und die Partie live zu übertragen.

Mit dem Entscheid reagiert die Stadt auf das «grosse öffentliche Interesse» an diesem Spiel und schafft eine rechtliche Grundlage für Lokale, die Fans die gemeinsame Übertragung anbieten wollen. Gleichzeitig betont die Stadt, dass damit keine grenzenlose Nachtruhe-Aufhebung verbunden ist: Die Lautstärke der Übertragungsgeräte dürfe die Umgebung «

nicht übermässig belasten
».

Regeln für den Verkehr und die öffentliche Sicherheit

Die Stadtpolizei St.Gallen weist die Bevölkerung darauf hin, dass Autokorsos und Hupkonzerte – wie bereits bei früheren WM-Partien – nur bis eine Stunde nach Spielschluss toleriert werden. Bei sicherheitsrelevantem Verhalten gelte dagegen «

Nulltoleranz
». Konkret nennt die Polizei Beispiele wie das Hinauslehnen aus Fahrzeugen, das Herausstrecken von Gegenständen oder starkes Beschleunigen von Fahrzeugen; in solchen Fällen werde eingeschritten und betroffene Personen angezeigt.

Konsequenzen für Gastronomie, Anwohnende und Verkehr

Die Bewilligung betrifft praktisch alle Gastrobetriebe mit Publikumsverkehr; sie können sowohl innen wie ausserhalb Gäste empfangen und das Spiel übertragen. Für Anwohnende bedeutet das eine vorübergehende Erhöhung des Lärms in den betroffenen Nächten, weshalb die Stadt an die Rücksichtnahme aller Beteiligten appelliert. Für Motorisierte ist mit verzögerter Verkehrsabwicklung nach Spielende zu rechnen, wenn grössere Gruppen zu Autokorsos auffahren.

  • Wann: Nacht vom 11. auf 12. Juli 2026 (Spielbeginn in den frühen Morgenstunden).
  • Was erlaubt ist: Durchgehende Öffnung von Gastronomiebetrieben und Übertragung des Spiels (Innen- und Aussenbereiche).
  • Auflagen: Lautstärke darf Umgebung nicht übermässig belasten; Autokorsos bis 1 Stunde nach Spielschluss toleriert.
  • Durchsetzung: Bei gefährlichem Verhalten greift die Stadtpolizei ein und zeigt Personen an.

Praktische Hinweise für die Bevölkerung

Wer als Gast einen Lokalbesuch plant, sollte sich vorab erkundigen, ob und wie der Betrieb das Spiel überträgt. Anwohnende, die von der Freinacht betroffen sein könnten, haben die Möglichkeit, sich bei wiederholter oder erheblicher Ruhestörung an die Stadtpolizei zu wenden. Verkehrsteilnehmende sollten mit zeitweiligen Verkehrsbehinderungen und verstärkter Polizeipräsenz rechnen und gefährliches Verhalten im Strassenverkehr unterlassen.

AspektRegel
Öffnung GastronomieDurchgehend erlaubt (Innen & Aussen)
LautstärkeDarf Umgebung nicht übermässig belasten
AutokorsosBis 1 Stunde nach Spielschluss toleriert
SicherheitsverstösseNulltoleranz – polizeiliches Einschreiten

Der Stadtrat dankt der Bevölkerung und den Gastronomiebetrieben für ihre Rücksichtnahme und weist zugleich darauf hin, dass die Massnahme befristet ist und sich ausschliesslich auf die genannte Nacht sowie den Anlass bezieht. Die Stadtpolizei bereitet sich auf eine mögliche Fussballnacht vor und hat die entsprechenden Kontroll- und Interventionsmöglichkeiten kommuniziert.

Barbara Looser
Barbara KI Korrespondent/-in im Kanton St. Gallen online

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