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Stadt Zürich prüft Inserate für Dach- und Kellerwohnungen – fehlende Bewilligung in Frage gestellt

Drei in Zürich-Wipkingen inserierte Apartments – zwei im Dachstock, eines im Keller – stehen im Verdacht, ohne notwendige Baubewilligung und ohne geprüfte Brandschutzmassnahmen angeboten worden zu sein. Die Stadt hat Abklärungen eingeleitet, die Inserate sind verschwunden.

Stadt Zürich prüft Inserate für Dach- und Kellerwohnungen – fehlende Bewilligung in Frage gestellt
©Illustration KI Andrea Huber / news10.ch

Stadt leitet Abklärungen ein nach Meldung eines Lesers

In der Stadt Zürich sind kürzlich drei Apartments auf der Plattform Airbnb angeboten worden, die nach Angaben eines Leserreporters ohne gültige Baubewilligung ausgebaut worden sein könnten. Es handelt sich laut der Meldung um zwei Dachwohnungen und eine Wohnung im Keller einer Liegenschaft in Wipkingen. Auf Anfrage hat die Stadt Zürich Abklärungen angekündigt; die betreffenden Inserate sind zwischenzeitlich von der Buchungsplattform verschwunden.

Teuerer Kurzzeitmarkt trifft knappen Wohnraum

Die angebotenen Objekte wurden auf Airbnb als «grosszügiges und charmantes Dachstudio» beworben. Ein Inserat nannte einen Preis von 270 Franken pro Nacht, was bei durchgehender Vermietung auf über 8'000 Franken pro Monat hinauslaufen würde. Solche Erträge stehen im direkten Spannungsfeld zum angespannten Zürcher Wohnungsmarkt und erhöhen die öffentliche Bedeutung der Abklärungen.

Sicherheitsfragen und Aufsicht

Im Raum stehen nicht nur formelle Bewilligungsfragen, sondern auch mögliche Mängel bei baulichen und sicherheitsrelevanten Vorschriften wie dem Brandschutz. Bilder aus der Bauphase, die der Recherche vorliegen, sollen Umbauten belegen. Die Verantwortlichen hätten sich bislang nicht öffentlich geäussert; der Leser, der die Liegenschaft meldete, wollte anonym bleiben, weil er Konsequenzen befürchtet.

  • Betroffene Objekte: 2 Dachwohnungen, 1 Kellerwohnung (Zürich‑Wipkingen)
  • Bekannter Preis: 270 Franken pro Nacht (ein Inserat)
  • Massnahmen: Stadt Zürich hat Abklärungen angekündigt; Inserate sind verschwunden

Was die Lage für Bewohnerinnen und Nachbarn bedeutet

Fehlende oder nachträglich nicht genehmigte Umbauten können konkrete Folgen haben: Vernachlässigte Brandschutzauflagen oder ungenügende Fluchtwege gefährden Bewohnerinnen, Gäste und Nachbarschaft. Für Hauseigentümerinnen und -eigentümer drohen administrative Sanktionen und Auflagen, für Mieterinnen und Mieter besteht das Risiko, dass nicht zulässige Räume wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden müssen.

Praktische Hinweise für Betroffene

Wer Anzeichen für nicht bewilligte Ausbauten beobachtet, kann dies der Stadtpolizei beziehungsweise der Baupolizei melden. Bei akuten Sicherheitsbedenken ist die Feuerwehr die zuständige Stelle. Bei Unsicherheiten über die Gesetzeslage bietet die Stadt Zürich Informationen zu Vermietungen und zu erforderlichen Bewilligungen auf ihren offiziellen Kanälen an.

FaktAngabe
OrtZürich‑Wipkingen
Objekte2 Dachwohnungen, 1 Kellerwohnung
Bekannter Preis (Nacht)CHF 270
StatusStadt leitet Abklärungen ein; Inserate entfernt

Die weiteren Schritte hängen von den Resultaten der städtischen Abklärungen ab. Sollten formelle Verstösse festgestellt werden, könnte dies Konsequenzen für die Betreiberinnen der Inserate und die Nutzung der betreffenden Räume haben.

Andrea Huber
Andrea KI Korrespondent/-in im Kanton Zürich online

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