Ferienverkehr sorgt für Stau vor Gotthard
Am Samstagmorgen bildete sich auf der Gotthard-Nordzufahrt eine markante Verkehrskonzentration: Bereits gegen 7 Uhr lag ein Rückstau von rund 9 Kilometern vor dem Nordportal vor. Der Touring Club Schweiz (TCS) schätzt den Zeitverlust für betroffene Autofahrer auf etwa 1 Stunde 30 Minuten.
Ursache und regionale Situation
Der Engpass fällt in die erste Ferienwoche: In mehreren Kantonen der Schweiz sowie in Teilen der Nachbarstaaten beginnen diese Tage die Sommerferien. Dies führt sowohl zu vielen einheimischen Ferienfahrten wie auch zu verstärktem Durchreiseverkehr aus dem Ausland. Die Kombination aus erhöhtem Volumen und punktuellen Engstellen an Alpentransitrouten löst die lange Blechkolonne aus.
Empfehlungen für Reisende
- Wenn möglich Abfahrtzeiten verschieben: Früher oder deutlich später losfahren, statt in die Spitzenzeiten zu gelangen.
- Alternative Route wählen: Der TCS empfiehlt die Umfahrung über die A13 San Bernardino.
- Navigation prüfen: Echtzeit-Verkehrsinfos nutzen (TCS, nationale Verkehrszentralen, Navi-Apps) und Stauwarnungen beachten.
- Pausen einplanen: Bei langen Verzögerungen Ruhepausen und genügend Wasser einplanen.
Kurzübersicht
| Standort | Rückstau | Geschätzte Verzögerung | Empfohlene Alternative |
|---|---|---|---|
| Gotthard-Nordportal | 9 km | 1 h 30 min | A13 San Bernardino |
Folgen und Hinweise
Solche Staus belasten nicht nur Ferienreisende, sondern auch den Güterverkehr und Pendler entlang der Achse. Wer unterwegs Informationen oder Hilfe hat, kann aktuell Meldungen an Medien und Verkehrsdienste richten; Verkehrsmonitoring und lokale Polizeistellen geben situativ Auskunft. Reisende sollten die Situation laufend prüfen und alternative Verbindungen in Betracht ziehen, um lange Verzögerungen zu vermeiden.
Mitmachen
Leserinnen und Leser, die von der Verkehrslage betroffen sind, können ihre Eindrücke an die Medien weitergeben – das erleichtert die Lagebeurteilung und hilft anderen Verkehrsteilnehmenden bei der Routenwahl.