Entgleisung während Rangierfahrt: kein Personenschaden
Am Mittwochmittag ist bei einer Rangierfahrt etwa 300 Meter südlich des Freiburger Hauptbahnhofs der Triebkopf eines SWEG-Zugs aus den Gleisen gesprungen. Nach Angaben der Bundespolizei befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Reisenden in dem Fahrzeug; der Triebfahrzeugführer blieb unverletzt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Entgleisung aufgenommen.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Infolge der Entgleisung wurde die Rheintalstrecke vom Freiburger Hauptbahnhof in Richtung Süden auf beiden Gleisen gesperrt. Davon ist insbesondere der Fernverkehr betroffen; S-Bahnen verkehren laut Angaben der Bahn grundsätzlich weiter, weisen jedoch zum Teil Verspätungen auf.
- Neuer Start‑ und Haltepunkt für Fernzüge ist der Bahnhof Denzlingen (Kreis Emmendingen).
- Zwischen Freiburg und Denzlingen sowie zwischen Freiburg und Bad Krozingen wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
- Züge der Linie RE 7 werden ohne Halt in Freiburg umgeleitet.
- Züge aus Richtung Basel beginnen und enden in Bad Krozingen.
- Züge der Linie RB 26 aus Richtung Offenburg können den Freiburger Hauptbahnhof anfahren und dort wenden.
Praktische Hinweise für Reisende
Die Deutsche Bahn weist Reisende darauf hin, ihre Verbindung kurz vor Abfahrt zu prüfen. Aufgrund der Sperrung sind Verspätungen und Teilausfälle auf der Rheintalstrecke zu erwarten. Insbesondere Pendler und Fernreisende sollten sich auf längere Reisezeiten einstellen und Alternativrouten prüfen.
Tabelle: Betroffene Linien und Massnahmen
| Linie / Bereich | Massnahme |
|---|---|
| Fernverkehr (ICE, ECE, ...) | Umleitung / Beginn/Ende in Denzlingen / Bad Krozingen |
| RE 7 | Fährt ohne Halt durch Freiburg (Umleitung) |
| RB 26 | Anfahrt und Wenden am Freiburger Hauptbahnhof möglich |
| Regionalverkehre | Ersatzbusse zwischen Freiburg, Denzlingen und Bad Krozingen |
Weiteres Vorgehen
Die Bundespolizei untersucht die Unfallursache; zum jetzigen Zeitpunkt wurden keine Details zur technischen Ursache genannt. Solange die Strecke gesperrt ist, bleibt mit Einschränkungen zu rechnen. Für Reisende gilt: Fahrpläne kurzfristig prüfen, mehr Zeit für Reisen einplanen und die Informationen der Deutschen Bahn sowie der lokalen Verkehrsdienste beachten.