Entgleisung bei Freiburg Hauptbahnhof beeinträchtigt Regionalverkehr
Eine Entgleisung einer Rangierfahrt im Bereich des Freiburger Hauptbahnhofs hat am Mittwoch zu erheblichen Eingriffen in den Regionalverkehr geführt. Die Deutsche Bahn und DB Regio Baden-Württemberg meldeten Einschränkungen, die vor allem die Linien RE7, RB26 und RB27 betreffen. Betroffene Reisende müssen mit Umleitungen, Ausfällen und Verspätungen rechnen.
Nach Angaben der Betreiber werden die Züge der RE7 (Karlsruhe–Basel) derzeit ohne Halt durch Freiburg geleitet. Das bedeutet konkret: In Freiburg Hauptbahnhof können Fahrgäste der RE7 weder ein- noch aussteigen. Damit entfallen Anschlussmöglichkeiten am Hauptbahnhof für diese Züge.
| Linie | Aktuelle Massnahme |
|---|---|
| RE7 | Fährt ohne Halt durch Freiburg Hbf (Ein-/Aussteigen nicht möglich) |
| RB27 | Verkehrt nur bis Bad Krozingen; Abschnitt Bad Krozingen – Freiburg Hbf entfällt; Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet |
| RB26 | Erreicht Freiburg Hbf aus Richtung Offenburg, endet dort und wendet; keine Weiterfahrt |
Die RB27 aus Richtung Basel/Neuenburg verkehrt nur noch bis Bad Krozingen. Für den ausgefallenen Streckenabschnitt zwischen Bad Krozingen und Freiburg Hauptbahnhof hat DB Regio einen Schienenersatzverkehr mit Bussen organisiert. Die RB26 aus Richtung Offenburg erreicht zwar den Freiburger Hauptbahnhof, die Fahrten enden dort aber vorzeitig, weil die Züge wenden und nicht weiterfahren.
- Reisende der RE7 können in Freiburg nicht umsteigen oder aussteigen.
- Zwischen Bad Krozingen und Freiburg besteht ein SEV; Fahrzeiten verlängern sich.
- Bei der RB26 endet die Fahrt in Freiburg; Anschlussmöglichkeiten sind eingeschränkt.
DB Regio weist darauf hin, dass derzeit nicht absehbar ist, wie lange die Einschränkungen andauern werden. Fahrgäste müssen weiterhin mit Verspätungen, Teilausfällen und kurzfristigen Fahrplanänderungen rechnen. Bereits unmittelbar nach der Entgleisung kam es auch zu Ausfällen und Verspätungen im Fernverkehr.
Für Reisende bedeutet das vor allem: Zeitreserven einplanen und Verbindungen unmittelbar vor Abfahrt prüfen. Als Informationsquellen nennt DB Regio die DB Navigator App, die Anzeigen und Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen sowie die Webseiten mit aktuellen Fahrplaninfos. Zudem werden auf lokalen Informationsseiten und an den Bahnhöfen laufend Aktualisierungen veröffentlicht.
Welche Folgen die Sperrung für Pendlerinnen und Pendler sowie für Anschlüsse im Regionalverkehr genau haben wird, hängt von der Dauer der Störung ab. Sobald die Bahn den Streckenabschnitt freigeben kann, wird der reguläre Fahrbetrieb laut Mitteilung wieder aufgenommen; ein konkreter Zeitpunkt wurde jedoch nicht genannt.