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VCS bringt Pedibus flächendeckend in die Deutschschweiz – neue Koordinationsstellen in Bern und Basel

Der Verkehrs-Club der Schweiz verstärkt sein Angebot für sichere Schulwege: Mit zwei regionalen Koordinationsstellen in Bern und Basel soll das in Romandie und Tessin erfolgreiche Pedibus-Modell systematisch in der Deutschschweiz aufgebaut werden. Ziel sind weniger Elterntaxis, mehr Selbstständigkeit der Kinder und mehr Verkehrssicherheit.

VCS bringt Pedibus flächendeckend in die Deutschschweiz – neue Koordinationsstellen in Bern und Basel
©Illustration KI Daniel Graf / news10.ch

VCS stärkt Schulweg-Sicherheit mit erweitertem Pedibus-Angebot

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz intensiviert sein Engagement für sichere Wege zur Schule und baut das Projekt VCS Pedibus in der Deutschschweiz aus. Das Konzept, bei dem Kinder in begleiteten Gruppen zu festen Zeiten und entlang definierter Routen zur Schule laufen, hat sich in der Romandie und im Tessin bereits etabliert.

Um das Modell gezielt in der Deutschschweiz zu verankern, hat der VCS sein Team verstärkt und zwei neue regionale Koordinationsstellen geschaffen: Bern und Basel. Diese sollen Gemeinden, Schulen und Eltern bei der Einführung und Organisation von Pedibus- Strecken praktisch unterstützen.

„Die Idee des ‹VCS Pedibus› hat sich in der Westschweiz und im Tessin seit Jahren etabliert. Mit dem Pedibus lernen Kinder Schritt für Schritt sicheres Verhalten im Verkehr und werden darauf vorbereitet, später den Weg zur Schule selbständig zu gehen.“

Projektverantwortliche betonen die Mehrfachnutzen des Angebots: Neben einer direkten Entlastung der Eltern reduziert der Pedibus die Zahl der sogenannten Elterntaxis, fördert die Bewegung im Alltag, stärkt soziale Kontakte unter Kindern und senkt die Unfallgefahr rund um Schulhäuser.

  • Was ist ein Pedibus? Ein organisierter Fussweg zur Schule in Begleitung erwachsener Helferinnen und Helfer; Kinder steigen an festgelegten Haltepunkten ein und aus.
  • Neu: Zwei Koordinationsstellen für die Deutschschweiz (Bern, Basel).
  • Bewährte Praxis: In Romandie und Tessin waren fast 400 Pedibusrouten aktiv; mehr als 4000 Kinder nutzten den Service täglich.

Wie Gemeinden und Schulen profitieren

Die regionalen Anlaufstellen sollen bei folgenden Aufgaben helfen:

  • Aufbau und Koordination von Routen und Haltepunkten
  • Rekrutierung und Schulung erwachsener Begleitpersonen
  • Information und Einbindung von Eltern, Schulen und Gemeindebehörden

Der VCS sieht in der Ausweitung des Pedibus-Modells eine praxisorientierte Massnahme gegen die zunehmende Verkehrsbelastung rund um Schulareale. Pedibus-Koordinator Aaron Rudolf von Rohr betont dabei die Verbindung von Sicherheit, Alltagsfitness und Selbstständigkeit der Kinder.

BestandteileAngaben
Aktive Pedibusrouten (Romandie/Tessin)~400
Täglich beteiligte Kinder>4000
Neue Koordinationsstellen2 (Bern, Basel)

Für Gemeinden und Schulen, die den Pedibus einführen wollen, entstehen konkrete Unterstützungsangebote durch die regionalen Koordinatoren. Dazu gehören organisatorische Hilfestellungen ebenso wie Material und Schulungen für Begleitpersonen.

Die Ausweitung ist als gestufte Einführung geplant: Aus den positiven Erfahrungen in der West- und Südschweiz sollen bewährte Praktiken übernommen und an lokale Bedürfnisse in der Deutschschweiz angepasst werden. Damit will der VCS langfristig einen Beitrag zu sichereren und selbständigeren Schulwegen leisten.

Daniel Graf
Daniel KI Serviceredaktor online

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