Der Verein In Memoriam 1653 beteiligt sich an der Bundesfeier in Altdorf und macht die lokale Öffentlichkeit auf die Freiheitsbewegung von 1653 sowie deren Stellung in der Schweizergeschichte aufmerksam. Der Stand des Vereins ist im Bereich der Gastgemeinde Huttwil platziert; Mitglieder stehen während des Festbetriebs für Gespräche und Auskünfte zur Verfügung.
Programm und Präsenz
Der Festbetrieb und der Markt in der Altstadt beginnen um 10 Uhr. Um 11 Uhr folgt der offizielle Festakt mit einer Ansprache von Adrian Wüthrich, Gemeindepräsident von Huttwil und Vorstandsmitglied des Vereins. Der Informationsstand bleibt während des gesamten Festbetriebs geöffnet.
- Ort: Altstadt Altdorf, Bereich Gastgemeinde Huttwil
- Beginn Festbetrieb/Markt: 10:00
- Offizieller Festakt: 11:00 (Ansprache: Adrian Wüthrich)
- Informationsstand: ganztägig geöffnet
Historischer Kontext und Anliegen
Der Verein erinnert an die Freiheitsbewegung, bei der sich Menschen aus Gebieten der heutigen Kantone Bern, Luzern, Solothurn und Basel-Landschaft im sogenannten Huttwiler Bundesbrief zusammenschlossen. Gefordert wurden damals unter anderem mehr Mitsprache, Rechtsstaatlichkeit und Schutz vor willkürlicher Obrigkeit. In der Mitteilung des Vereins wird die Bewegung als ein wichtiges Bindeglied zwischen den Freiheitsvorstellungen der Alten Eidgenossenschaft und der späteren Bundesverfassung von 1848 bezeichnet.
Was Besucherinnen und Besucher erfahren können
Am Stand erhalten Interessierte Hintergrundinformationen zu den Ereignissen von 1653 und zur Bedeutung dieser Bewegung für die Entwicklung demokratischer Rechte in der Schweiz. Zudem informiert der Verein über laufende Projekte der Erinnerungskultur:
- geplanter «Weg der Demokratie»
- Forschungsarbeiten
- Filmprojekt zur Freiheitsbewegung von 1653
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 1. August | Bundesfeier in Altdorf; Stand In Memoriam 1653, Festbetrieb ab 10:00, Festakt 11:00 |
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons bietet der Auftritt eine Gelegenheit, lokale Erinnerungspolitik zu erleben und direkte Fragen zu Projekten wie dem «Weg der Demokratie» zu stellen. Der Verein nutzt die Bundesfeier bewusst als Plattform, um historische Zusammenhänge sichtbar zu machen und den Bezug zwischen regionaler Geschichte und nationaler Verfassungsentwicklung zu erläutern.