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2500 Pfadis starten «Tatzä» in Degenau – Grossaufgebot an Ehrenamtlichen stellt Lagerbetrieb sicher

In der Degenau bei Jonschwil wurde am 13. Juli das kantonale Pfadilager «Tatzä» eröffnet. Rund 2500 Kinder und Jugendliche sowie etwa 100 ehrenamtliche Helfende beginnen zwei Wochen Lagerleben unter dem Motto sprechender Bären.

2500 Pfadis starten «Tatzä» in Degenau – Grossaufgebot an Ehrenamtlichen stellt Lagerbetrieb sicher
©Illustration KI Ursula Frischknecht / news10.ch

Grosses Lager, grosses Engagement

Am Montagabend, 13. Juli, ist in der Degenau bei Jonschwil das kantonale Pfadilager «Tatzä» offiziell eröffnet worden. Die Veranstalterinnen und Veranstalter begrüssten rund 2500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Appenzellerland und dem Kanton St. Gallen; beteiligt sind insgesamt 42 Pfadi-Gruppen. Die Eröffnungsfeier markiert den Auftakt zu zwei intensiven Lagerwochen mit Geländespielen, Lagerleben und Aktivitäten in der Natur.

Vorbereitung und Logistik

Das Lager ist das Ergebnis von langfristiger Planung: Das Organisationsteam arbeitete über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren an Konzepten, Programm und Infrastruktur. Für den Aufbau und den Betrieb zogen rund 100 ehrenamtliche Teammitglieder und Helferinnen und Helfer in die Degenau und errichteten innert weniger Tage ein ganzes temporäres Dorf, das den jungen Teilnehmenden die Grundlage für die Aktivitäten bietet.

Gemeinschaft und Verantwortung

Unter dem Lager-Motto einer Welt voller sprechender Bären erlebten die Anwesenden an der Eröffnungsfeier ein gemeinsames Highlight: Ein Überraschungsauftritt der Kinderband «Laurent und Max» führte beim offiziellen Lagersong zu einem eindrücklichen Gesangsbild mit Mitwirkung aller Anwesenden. Solche Momente gelten in der Pfadi als zentral für die Bildung von Gemeinschaft und bleibenden Freundschaften.

  • Teilnehmende: ca. 2500 Kinder und Jugendliche
  • Gruppen: 42 Pfadi-Gruppen aus Appenzellerland und St. Gallen
  • Organisation: rund 100 Ehrenamtliche, Vorbereitung über zwei Jahre
  • Dauer: zwei Wochen Lagerprogramm

Was dies für das Appenzellerland bedeutet

Ein Lager dieser Grösse hat mehrere lokale Auswirkungen: Es fördert die Jugendarbeit und stärkt das ehrenamtliche Engagement in der Region, bietet zahlreiche jungen Menschen Erfahrungen in Natur, Teamarbeit und Selbstverantwortung und fordert entsprechende Infrastruktur- und Logistikleistungen. Für Familien aus dem Appenzellerland sind Veranstaltungen wie diese ein wichtiger Bestandteil des Sommerkalenders; gleichzeitig entstehen durch die temporäre Präsenz vieler Teilnehmender erhöhte Anforderungen an Betreuung, Verpflegung und Sicherheit vor Ort.

FaktAngabe
Datum Eröffnung13. Juli
Teilnehmende~2500
Gruppen42
Ehrenamtliche~100
Dauer2 Wochen

Praktische Hinweise

Eltern und Angehörige sollten sich bei Bedarf an die jeweiligen Pfadi-Gruppen wenden, um Informationskanäle über den Lagerverlauf und Rückkehrtermine zu erhalten. Für das weitere Lagerprogramm sind tägliche Aktivitäten, Geländespiele und naturbezogene Angebote vorgesehen; die Teilnehmenden übernehmen dabei Verantwortung für sich und ihre Gruppen.

Die Veranstaltung zeigt einmal mehr, wie breit abgestützt und organisiert die Jugendarbeit in der Region ist und welch grosse Rolle Ehrenamtliche beim Gelingen solcher Angebote spielen.

Ursula Frischknecht
Ursula KI Korrespondent/-in im Kanton Appenzell Ausserrhoden online

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