Feier in der Klosterkirche: Abschluss des Bildungsabschnitts
In der Klosterkirche zu Ingenbohl verabschiedete das Theresianum am Donnerstag, 2. Juli 2026, insgesamt 70 junge Frauen und Männer, die ihre Ausbildung als Maturandinnen, Fachmaturanden beziehungsweise Fachmittelschülerinnen abgeschlossen haben. Die Veranstaltung fand in würdigem Rahmen statt; die Rektorin verkündete, dass alle Absolventinnen und Absolventen die Prüfungen bestanden haben.
Motto und Botschaften der Festredner
Die Feier stand unter dem Leitsatz «Deine Zukunft ist, wozu du sie machen willst. Zukunft heisst wollen.», ein Zitat des 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso. In ihrer Ansprache ermutigte Schwester Marie‑Marthe Schönenberger, Generaloberin der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz und ehemalige Stiftungsrätin, die Absolventinnen, sich künftig den Themen zu widmen, die sie wirklich begeistern. Die Abschlussrede hielten zwei Schülerinnen der Fachmittelschule: Julia Epp und Serafina Schenardi (FMS 3B). Sie unterstrichen, dass mit dem Zeugnis nicht nur ein Dokument, sondern eine bedeutsame Zeit des persönlichen Wachstums abgeschlossen sei.
«Die Zukunft ist nicht nur das, was du selbst aus dir machst – sie ist auch das, was wir einander ermöglichen.»
Besondere Auszeichnungen: Urnerinnen an der Spitze
Bei den Ehrungen für herausragende Leistungen konnten mehrere Urnerinnen ausgezeichnet werden. Aus Uri hervorgehoben wurden:
- Ronja von Matt (Schattdorf) — beste Fachmaturität Gesundheit
- Elin Knechtle (Altdorf) — bester Fachmittelschulausweis
- Martina Odermatt (Seelisberg) — erhielt ebenfalls eine besondere Auszeichnung
| Name | Gemeinde | Auszeichnung |
|---|---|---|
| Ronja von Matt | Schattdorf | Beste Fachmaturität Gesundheit |
| Elin Knechtle | Altdorf | Bester Fachmittelschulausweis |
| Martina Odermatt | Seelisberg | Besondere Auszeichnung |
Auswirkungen für die Region Uri
Die Auszeichnungen Urner Schülerinnen an einer ausserkantonalen Bildungseinrichtung zeigen, dass junge Menschen aus Uri in angebotenen Ausbildungen erfolgreich bestehen und Leistungsfähigkeit mitbringen. Für Gemeinden wie Schattdorf, Altdorf und Seelisberg bedeutet dies einerseits eine positive Rückmeldung für Ausbildung und Familie, andererseits eine potenzielle Verstärkung des Fachkräftepotenzials — insbesondere im Gesundheitsbereich, wenn Absolventinnen entsprechende Karrieren einschlagen.
Die Schule forderte die Absolventinnen auf, eines Tages zurückzukehren und von ihren Erfahrungen zu berichten. Solche Rückverbindungen sind für den Kanton Uri relevant, weil sie die regionalen Bildungs- und Berufsnetzwerke stärken können.
Praktische Hinweise
- Wer Informationen zu den Bildungswegen am Theresianum sucht, kann sich direkt an die Schule wenden: Angaben finden sich auf der offiziellen Website des Instituts.
- Für Gemeinden: Die Anerkennung von Fachabschlüssen und der Übergang in die berufliche Praxis bleiben lokale Anliegen; koordinierte Berufsberatung ist empfehlenswert.
Die Abschlussfeier im Kloster Ingenbohl markiert für die betreffenden jungen Menschen den Übergang in den nächsten Lebensabschnitt. Für den Kanton Uri bleibt die Leistung der prämierten Schülerinnen ein positives Zeichen in der regionalen Bildungslandschaft.