Kontrollen greifen ein und verhindern hohe Ausgaben
Das Finanzinspektorat des Kantons Wallis hat im Jahr 2025 insgesamt 26 Doppelzahlungen entdeckt und gestoppt, deren Gesamtwert sich auf über 710'000 Franken beläuft. Im Mittel entsprach jeder Fall einem Betrag von rund 27'000 Franken. Die Zahlen stammen aus den veröffentlichten Angaben der kantonalen Behörden und betreffen Zahlungen, die andernfalls von der öffentlichen Hand doppelt geleistet worden wären.
Wie solche Fehler entstehen
Fehlerquellen seien laut Bericht vielfach Unachtsamkeit, fehlendes Wissen oder ungenügende Kontrollen innerhalb der Dienststellen. Das Finanzinspektorat überprüft stichprobenartig die Zahlungsflüsse; dabei gelten bereits vorgängige, interne Kontrollen als vorrangige Verantwortung der einzelnen Ämter.
"Man könnte das Steuergeld genauso gut zum Fenster hinauswerfen!"
Umfang der Prüfaktivitäten
Die Kontrolltätigkeit umfasst demnach etwa 150'000 geprüfte Zahlungen mit einem Gesamtvolumen von rund 3 Milliarden Franken. In diesem Rahmen mussten die zuständigen Kontrolleure in rund 1000 Fällen eingreifen, weil Vorgaben nicht eingehalten wurden oder Unregelmässigkeiten festgestellt wurden.
- Entdeckte Doppelzahlungen 2025: 26
- Gesamtsumme der verhinderten Doppelzahlungen: über 710'000 Franken
- Durchschnittlicher Betrag pro Fall: rund 27'000 Franken
- Stichproben geprüfter Zahlungen: ca. 150'000 (Volumen: ~3 Milliarden Franken)
- Anzahl Eingriffe wegen Nichteinhaltung von Vorgaben: rund 1000
Konsequenzen für Verwaltung und Steuerzahlende
Die Fälle belegen, dass interne Kontrollmechanismen nicht überall gleich wirksam sind. Für die Bevölkerung des Kantons hat dies direkte Bedeutung: Unentdeckte Doppelzahlungen würden öffentliche Mittel unnötig belasten und Mittel für andere Aufgaben reduzieren. Die veröffentlichten Zahlen zeigen zugleich, dass das Walliser Kontrollsystem solche Fehler erkennen kann, bevor Geld verloren geht.
Praktische Folgen für die Behörden sind naheliegend: Stärkere Sensibilisierung der Mitarbeitenden für Zahlungsabläufe, klare Vorgaben für die Verbuchung von Rechnungen sowie regelmässige Schulungen der zuständigen Mitarbeitenden. Weitergehende Transparenz und die systematische Auswertung von Interventionsgründen könnten helfen, die Zahl der Vorfälle zu reduzieren.
| Grösse | Angabe |
|---|---|
| Verhinderte Doppelzahlungen (Anzahl) | 26 |
| Gesamtwert | über 710'000 CHF |
| Durchschnitt pro Fall | ~27'000 CHF |
| Stichproben Zahlungen | ~150'000 (Volumen ~3 Mrd. CHF) |
| Interventionen | ~1000 |
Insgesamt bietet der Fall eine Bilanz: Durch aktive Kontrolle konnten erhebliche Summen gerettet werden. Zugleich macht er deutlich, wie wichtig robuste Abläufe und Weiterbildung in der Verwaltung sind, um künftig weiteren Schaden von den öffentlichen Finanzen fernzuhalten.