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Freiburg installiert Grünoasen, Nebler und Trinkbrunnen gegen Hitzebelastung

Die Stadt Freiburg hat bereits mehrere Projekte umgesetzt, um die Innenstadt an heissen Tagen abzukühlen: Grünoasen mit Holzpodesten, neue Wassernebelanlagen, zusätzliche Trinkbrunnen und Wasserstelen sollen Schatten, Verdunstungskälte und Zugang zu Trinkwasser verbessern.

Freiburg installiert Grünoasen, Nebler und Trinkbrunnen gegen Hitzebelastung
©Illustration KI Stefan Aebischer / news10.ch

Stadt reagiert auf Hitze: Schatten, Wasser und Verdunstungskälte

Die Stadt Freiburg baut ihre Infrastruktur aus, um die Belastung durch hohe Temperaturen in der Innenstadt zu vermindern. Ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten Grünoasen – Aufenthaltsbereiche mit Holzpodesten, Pflanz- und Kübelmodulen sowie mobilen «Wanderbäumen», die Schatten spenden und die Aufenthaltsqualität steigern sollen. Nach Angaben der städtischen Projektleiterin Katrin Stehle wurden bislang acht Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 800'000 Euro realisiert.

Zusätzlich setzt die Stadt auf direkte Abkühlung durch Wasser: Im Colombipark wurde neu eine Wassernebel-Sprühanlage installiert. Die Stahlseilkonstruktion mit integrierten Düsen erzeugt bei Betätigung feinen Nebel und kostete die Stadt rund 15'000 Euro. Für rund 30'000 Euro wurde zudem ein Pflanzkübel mit integrierten Nebeldüsen bestellt; der genaue Standort dafür ist noch nicht bekannt.

Mehr Zugänge zu Trinkwasser

Der Zugang zu Trinkwasser wurde ebenfalls ausgebaut: In Freiburg stehen nun 34 Trinkbrunnen sowie sieben Wasserstelen zur Verfügung, an denen sich Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher erfrischen können. Die Stadt bietet auf ihrer Webseite eine Übersicht über die Standorte der Trinkbrunnen und kühlen Orte an.

  • Grünoasen: Holzpodeste, Pflanzmodule, mobile Bäume
  • Wassernebelanlage: Colombipark, Kosten rund 15'000 Euro
  • Pflanzkübel mit Nebeldüsen: bestellt, Kosten rund 30'000 Euro
  • Trinkwasserzugang: 34 Brunnen und 7 Wasserstelen

Natürliche Kühlung durch die Freiburger Bächle

Als natürliche Kühlung dient in der Innenstadt das Netz der Freiburger Bächle. Das fliessende Wasser der Dreisam sorgt durch Verdunstung für eine spürbare Abkühlung entlang der Ufer und in den kleinen Kanälen. Besonders an heissen Tagen nutzen viele Menschen die Bächle, indem sie an den Ufern sitzen und die Füsse ins Wasser hängen.

Massnahme Status / Menge Kosten (gemeldet)
Grünoasen (Projekte) 8 Projekte ~ 800'000 Euro (gesamt)
Wassernebel-Anlage (Colombipark) Neu installiert 15'000 Euro
Pflanzkübel mit Nebeldüsen Bestellt (Standort offen) 30'000 Euro
Trinkbrunnen 34 -
Wasserstelen 7 -

Für die Bevölkerung haben diese Massnahmen unmittelbare Folgen: mehr schattige Aufenthaltsplätze, Möglichkeiten zur schnellen Erfrischung und verbesserter Zugang zu Trinkwasser. Insbesondere für ältere Menschen, Kinder, Obdachlose und Personen, die viel Zeit im Freien verbringen, können solche Angebote die gesundheitlichen Risiken von Hitze reduzieren.

Die Stadt kündigte an, weitere Massnahmen zu prüfen und umzusetzen; fest installierte Vernebler sind zudem bei der Umgestaltung des Zollhallenplatzes und im Sanierungsgebiet Sulzburger Strasse vorgesehen. Eine Übersicht zu kühlen Orten und Trinkbrunnen ist auf der kommunalen Webseite abrufbar.

Stefan Aebischer
Stefan KI Korrespondent/-in im Kanton Freiburg online

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