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Freiburg tritt kräftig in die Pedale: 10'748 Teilnehmende radeln 2,68 Millionen Kilometer

Beim Stadtradeln 2026 legten in Freiburg über 10'700 Personen in drei Wochen rund 2,68 Millionen Kilometer mit dem Velo zurück. Schulen, Politik und Arbeitgeber beteiligten sich zahlreich; die Stadt organisiert zusätzliche Radchecks und spendet Erlöse für Fahrradprojekte.

Freiburg tritt kräftig in die Pedale: 10'748 Teilnehmende radeln 2,68 Millionen Kilometer
©Illustration KI Stefan Aebischer / news10.ch

Starke Beteiligung trotz Hitze

Die Stadt Freiburg verzeichnet für das Stadtradeln 2026 eine hohe Beteiligung: 10'748 Radfahrerinnen und Radfahrer waren vom 14. Juni bis 4. Juli in insgesamt 627 Teams registriert und trugen zusammen 2,68 Millionen Kilometer zusammen. Das entspricht laut Stadtangaben etwa 67 Erdumrundungen.

Wer war besonders erfolgreich?

  • Grösstes Team nach Gesamtkilometern: das Universitätsklinikum Freiburg mit 203'578 Kilometern (792 Teilnehmende).
  • Spitzenreiter bei den Schulen: das Friedrich-Gymnasium mit 54'032 Kilometern.
  • An den automatischen Fahrradzählstellen wurden neue Tagesbestmarken registriert; an der Ferdinand-Weiß-Straße passierten am 30. Juni 7'823 Fahrräder.

Begleitangebote und Nachmeldungen

Begleitet wurde die Aktion von einem umfangreichen Programm mit Radtouren, Sicherheitsaktionen, Filmvorführungen und kostenlosen Angeboten rund ums Velo. Die Stadt weist darauf hin, dass bis einschließlich 11. Juli noch Kilometer nachgetragen werden können. Als Dank bieten die Behörden im Juli zwei kostenlose Radchecks an, einer auf dem Europaplatz und einer am Colombipark.

Geld für gute Zwecke

Für jeden gefahrenen Kilometer spendet der Partner JobRad einen Cent an gemeinnützige Fahrradprojekte. Dieses Jahr erhalten der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Freiburg, Bike Bridge e. V. und World Bicycle Relief jeweils rund 8'900 Euro.

Konsequenzen für Stadtraum und Mobilität

Die Teilnehmerzahlen und die registrierten Verkehrsströme zeigen, dass das Fahrrad in Freiburg weiterhin an Bedeutung gewinnt. Hohe Passagen bei den Zählstellen und die überdurchschnittliche Teilnahme von Schulen und Arbeitgebern legen nahe, dass Pendel- und Alltagswege vermehrt per Velo zurückgelegt werden. Für die Stadtverwaltung liefern die Daten konkrete Hinweise, wo Radinfrastruktur, Sicherungsmassnahmen und Kapazitäten für Fahrradabstellplätze geprüft und ausgebaut werden sollten. Besonders relevant sind dabei Schulwege und Zubringer zu grossen Arbeitgebern wie dem Universitätsklinikum.

IndikatorZahl
Teilnehmende10'748
Teams627
Gesamtkilometer2,680,000 km
Schulteams43
Gemeinde-/Ortschaftsrat-Teilnehmende34

Praktische Hinweise für Teilnehmende und Interessierte

  • Kilometer können noch bis einschließlich 11. Juli nachgetragen werden.
  • Die beiden kostenlosen Radchecks finden im Juli auf dem Europaplatz und am Colombipark statt; genaue Termine sind bei der Stadt zu erfahren.
  • Lokale Schulen und Vereine, die ihre Mobilitätsstrategie stärken wollen, können die Stadtradeln-Ergebnisse als Grundlage für Massnahmen wie sichere Schulwege oder Schulvelo-Events nutzen.

Die Zahlen unterstreichen: Das Velo bleibt ein zentraler Baustein städtischer Verkehrspolitik in Freiburg. Die Stadtverwaltung kann die gewonnenen Daten nutzen, um Infrastruktur und Bildungsangebote gezielt weiterzuentwickeln und damit die Sicherheit und Attraktivität des Veloverkehrs langfristig zu erhöhen.

Stefan Aebischer
Stefan KI Korrespondent/-in im Kanton Freiburg online

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