Inventur abgeschlossen: Museum Grenchen zeigt seine Schätze
Nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit hat das Museum Grenchen den Abschluss der Bestandsbereinigung im Museumskeller bekanntgegeben. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Bettina Kurz und das Team sichteten rund 5'000 Objekte, prüften deren Herkunft (Provenienz) und deren Sammlungswürdigkeit und legten damit die Grundlage für eine digitalisierte und übersichtliche Museumsdokumentation.
Die Inventarisierung brachte eine Mischung aus kuriosen Funden und wertvollen Trouvaillen zutage, die das Museumsteam wiederholt vor Rätsel stellten. Die Ordnung und vollständige Erfassung der Sammlung ist ein zentraler Meilenstein: Der nun freie Kellerraum wird als sichtbares Zeichen für den erfolgreichen Abschluss des ersten Projektabschnitts gefeiert.
Öffentliche Präsentation und Dank an Förderer
Das Museum Grenchen lädt die Bevölkerung ein, den erreichten Meilenstein kennenzulernen. Am 28. Oktober 2026 findet zwischen 18 und 20 Uhr eine öffentliche Präsentation statt; im Anschluss offeriert das Museum einen Apéro. Aus organisatorischen Gründen bittet das Museum um Vorab-Anmeldung über die Museumswebseite.
Das Projekt wurde unter anderem durch die Däster-Schild Stiftung, den Swisslos Fonds des Kantons Solothurn sowie die Stadt Grenchen gefördert. Zudem halfen Einwohnerinnen und Einwohner der Region an sogenannten Bestimmungsabenden aktiv mit, einzelne Objekte zu identifizieren und mit Hintergrundwissen zu ergänzen.
Konkrete Folgen für die Stadt und Besucher
- Die digitale Erfassung erleichtert Zugänglichkeit und Recherche für Forscherinnen und Forscher sowie für die Öffentlichkeit.
- Der bereinigte und inventarisierte Bestand schafft eine verlässlichere Grundlage für künftige Ausstellungen und Leihgaben.
- Die Beteiligung der Bevölkerung stärkt den lokalen Bezug und fördert den Austausch zwischen Museum und Bürgerschaft.
Die Aufbereitung des Materials erlaubt dem Museum, künftig «die besten Geschichten zu erzählen und die spannendsten Objekte zu zeigen», wie es in der Projektankündigung heißt. Die digitale Dokumentation des Schenkungsarchivs erhöht zudem die Rechtssicherheit und Transparenz in der Museumsarbeit.
"Zweieinhalb Jahre hat es gedauert, bis die wissenschaftliche Mitarbeiterin Bettina Kurz vom Museum Grenchen die rund 5000 Objekte im Museumskeller gesichtet hat."
Wer die Präsentation besuchen möchte, sollte sich frühzeitig anmelden: Die Platzzahl für den Anlass ist begrenzt, das Museum verweist auf seine Webseite für die Anmeldung und weitere Informationen.
| Was | Wann | Wo |
|---|---|---|
| Präsentation des bereinigten Bestands | 28.10.2026, 18–20 Uhr | Museum Grenchen |
| Apéro | Im Anschluss an die Präsentation | Museum Grenchen |