Ein Leben zwischen Jazz und Schlagern
Der Musiker Peter Petrel, geboren als Peter Sauer am 14. April 1940 in Bad Frankenhausen, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Ein Vertrauter der Familie bestätigte den Tod des Sängers; zuvor hatte die Bild‑Zeitung darüber berichtet. Petrel verstarb in seiner Wahlheimat Koblenz im Kreis seiner Familie.
Karriere und musikalische Stationen
Petrel begann seine Laufbahn als Jazz‑Sänger, entwickelte sich aber zu einer Figur der populären Unterhaltungsmusik. Besonders bekannt wurde er Anfang der 1970er‑Jahre: Als Teil des Duos Windows mit Jeannie McKinley landete er 1972 mit „How Do You Do?“ auf Platz 1 der deutschen Charts. Neben Erfolgen als Solokünstler war er später auch mit der Formation Hamburger Rentnerband aktiv; mit ihnen erschien die deutschsprachige Coverversion „Hamburger Deern“, basierend auf „Liverpool Lou“ von The Scaffold.
Abschied im familiären Kreis
Laut Berichten konnte sich Petrel kurz vor seinem Tod noch telefonisch von seinem Sohn verabschieden. Die Ehefrau des Künstlers wurde mit den Worten zitiert:
„Peter schlief ganz friedlich ein. Vorher konnte er sich noch von seinem Sohn telefonisch verabschieden. Es war ganz harmonisch und er hatte keine Schmerzen.“
Bedeutung und Nachwirkung
Petrels Werdegang steht exemplarisch für jene Stimmen, die sich zwischen Jazz, Schlager und volkstümlicher Unterhaltung bewegten und dabei ein breites Publikum erreichten. Sein Nummer‑1‑Hit in den frühen 1970er‑Jahren markiert einen kommerziellen Höhepunkt; zugleich zeugen spätere Projekte von seiner Bereitschaft, stilistisch zu wechseln und mit verschiedenen Formationen zu arbeiten.
Fakten im Überblick
| Geburtsname | Peter Sauer |
|---|---|
| Geburtsdatum | 14. April 1940 |
| Alter | 86 Jahre |
| Bekannte Titel | "How Do You Do?" (mit Windows), "Hamburger Deern" |
| Wirkungsorte | Deutschland (unter anderem Koblenz als Wohnort) |
- Frühe Jahre: Jazz‑Anfänge
- 1972: Nummer‑1‑Hit mit Windows
- Spätere Jahre: Solokarriere und Engagement mit der Hamburger Rentnerband
Der Tod Peter Petrels hinterlässt in der deutschsprachigen Schlagerszene und bei seinem Publikum eine Lücke. Sein Lebensweg erinnert an die Vielseitigkeit jener Musikerinnen und Musiker, die zwischen verschiedenen Popularmusiktraditionen vermitteln konnten.