Unwetter trifft Kanton Bern
Nach einer Phase intensiver Hitze haben kräftige Gewitterzellen den Kanton Bern in den letzten Tagen schwer getroffen. Vor allem die Region zwischen Thun und Belp war betroffen; auch Stadt und Region Bern wurden örtlich «zugeschüttet», wie Augenzeugen berichteten. MeteoSchweiz hatte die Region im Vorfeld vor extremen Gewittern gewarnt.
In einzelnen Ortsteilen von Thun fielen laut Berichten baumnussgrosse Hagelkörner und es kam zu kräftigen Niederschlägen. Mehrere Strassen standen zeitweise unter Wasser. In Hilterfingen trat gemäss Leserangaben ein Dorfbach über die Ufer. Die Kantonspolizei meldete zudem umgestürzte Bäume und teilweise überschwemmte Gebäude.
Konkrete Folgen und Lagebild
- Ortsweise Überflutungen von Verkehrswegen und Zufahrten;
- Hagelschäden an Fahrzeugen und Aussenanlagen in betroffenen Quartieren;
- Gefahr durch umgestürzte Bäume und lose Gegenstände bei weiteren Böen.
Ob und in welchem Umfang Schäden an Gebäuden oder an der Infrastruktur entstanden sind, ist derzeit noch nicht abschliessend erhoben. Die Meldungen zeigen aber, dass die Wassermengen stellenweise nicht rasch genug abfliessen konnten, was lokal zu Verkehrsbehinderungen führte.
Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung
Die Behörden empfehlen, bei Gewitter und Starkregen:
- Gewässer und exponierte Orte zu meiden;
- lose Gegenstände im Freien zu sichern;
- bei Überschwemmungen keine Unterführungen oder stark überflutete Strassen zu befahren.
Die Bevölkerung sollte Warnmeldungen von MeteoSchweiz und Mitteilungen der Kantonspolizei beachten. Lokalbehörden und Einsatzdienste werden die Lage weiter prüfen und über evtl. Sperren oder Sicherungsmassnahmen informieren.
| Ort | Gemeldete Phänomene | Bekannte Folgen |
|---|---|---|
| Thun | Hagel, Starkregen | Überflutete Strassen, Hagelschäden |
| Hilterfingen | Starkregen | Dorfbach trat über die Ufer |
| Region Bern/Belp | Starkregen, Böen | Überschwemmte Bereiche, umgestürzte Bäume |
Die Lage bleibt dynamisch. Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton Bern sollten in den kommenden Stunden Vorsicht walten lassen und die offiziellen Informationskanäle verfolgen.