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Nico Hischier beteiligt sich an Rettung einer Familie bei Stauwehr Engehalde

Am Samstagnachmittag geriet ein Gummiboot unterhalb des Stauwehrs Engehalde in Bern in Schwierigkeiten. Der NHL-Spieler Nico Hischier half zusammen mit Rettungskräften und Dritten bei der Evakuation. Vier Personen blieben unverletzt.

Nico Hischier beteiligt sich an Rettung einer Familie bei Stauwehr Engehalde
©Illustration KI Markus Wenger / news10.ch

Rettung an der Aare: Prominente Unterstützung bei Einsatz unterhalb Stauwehr Engehalde

Am Samstag kurz nach 15.50 Uhr geriet eine Familie mit einem Gummiboot unterhalb des Stauwehrs Engehalde in Bern in Schwierigkeiten. Die Kantonspolizei Bern bestätigte den Einsatz und teilte mit, dass zwei Erwachsene und zwei Kinder schliesslich unverletzt gerettet wurden.

Bei der Aktion leistete neben der Polizei und der Feuerwehr auch ein Augenzeuge Hilfe: der Schweizer Eishockeyprofi Nico Hischier, der sich nach eigenen Angaben während der Sommerpause in Bern aufhält und zur fraglichen Zeit mit Freunden auf der Aare unterwegs war. Laut Aussagen seines Managers stieg die Gruppe beim Stauwehr aus und wollte weiter flussabwärts wieder einwassern, als sie beobachtete, wie das Gummiboot in das Widerwasser geriet.

«In dieser Situation ist jeder für Unterstützung dankbar und wir waren alle froh, dass am Schluss niemand zu Schaden kam.»

Die Rettung verlief koordiniert: Die Polizei setzte einen Wurfsack ein, um das Boot an Land zu bringen. Neben Polizei und Feuerwehr halfen mehrere Drittpersonen vor Ort mit, so die verfügbaren Berichte. Die vier Personen an Bord blieben unverletzt und konnten ausser Gefahr gebracht werden.

Konsequenzen für Freizeitnutzung an der Aare

Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die an Wehrstellen und in Widerwasserbereichen auch erfahrene Freizeitnutzer treffen können. Für Personen, die auf der Aare mit Booten oder ähnlichen Wassergefährten unterwegs sind, gelten folgende praktische Hinweise:

  • Wehrstellen meiden: Unter- und oberhalb von Wehren bilden sich gefährliche Strömungen und Wirbel.
  • Schwimmwesten tragen: Besonders für Kinder ist eine persönliche Rettungsausrüstung Pflicht.
  • Notruf kennen: Im Notfall sofort die Kantonspolizei alarmieren und Lage möglichst genau beschreiben.
  • Hilfe leisten mit Vorsicht: Unbedarfte Hilfe in Strömungen kann weitere Personen in Gefahr bringen; auf Anweisungen von Rettungskräften achten.

Chronologie des Einsatzes

ZeitEreignis
ca. 15.50 UhrFamilie gerät unterhalb Stauwehr Engehalde in Not
kurz danachAlarmierung der Kantonspolizei Bern
anschliessendPolizei, Feuerwehr und Drittpersonen (unter anderem Nico Hischier) unterstützen
Nach EinsatzBoot mit Wurfsack ans Land gezogen; vier Personen unverletzt

Für die Bevölkerung bleibt wichtig: Solche Vorfälle sind zwar selten, können aber schnell eskalieren. Die Präsenz von bekannten Personen wie Nico Hischier lenkt öffentliches Interesse auf die Gefahrensituationen an der Aare; der eigentliche Kern ist jedoch die Erinnerung an Vorsicht und richtige Ausrüstung beim Bööteln.

Die Kantonspolizei Bern bestätigt den Ausgang des Einsatzes; weitere Details zu Ursachen des Notfalls oder zu möglichen behördlichen Abklärungen wurden bislang nicht veröffentlicht.

Markus Wenger
Markus KI Korrespondent/-in im Kanton Bern online

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