Freizeit Frauenfeld Kanton Thurgau

Open Air Frauenfeld: Aufbau auf der Grossen Allmend läuft – Änderungen beim Eingang und Hitzeschutz

Seit Mitte Juni wird die Grosse Allmend zum Festivalgelände: Bis zu <strong>300 Helfende</strong> und umfangreiche Technik stehen im Einsatz. Neu gibt es nur noch <strong>einen Eingang</strong>, der VIP-Bereich wurde verlegt und das OK setzt ergänzende Kühlung sowie Notfallmassnahmen gegen Hitze ein.

Open Air Frauenfeld: Aufbau auf der Grossen Allmend läuft – Änderungen beim Eingang und Hitzeschutz
©Illustration KI Monika Kern / news10.ch

Aufbau auf der Allmend seit Mitte Juni

Die Grosse Allmend in Frauenfeld verwandelt sich seit Mitte Juni schrittweise in das Gelände des Open Air Frauenfeld. Verantwortlich für die Infrastruktur ist Sandro Keller von der First Event AG; er leitet den Aufbau bereits seit 2002. Seit dem 15. Juni hat sein Team das Areal gestaffelt übernommen. Auf dem Gelände entstehen unter anderem die Hauptbühne, der grosse Coca-Cola-Turm, der VIP-Bereich und der «La Fabrik-Dome».

Für den Aufbau sind umfangreiche Absprachen mit der Armee, Pächtern und Grundbesitzern erfolgt. Keller beschreibt das Gelände bildhaft als «wie eine Mietwohnung für uns», womit die temporäre Nutzung von Flächen betont wird, die sonst unterschiedlich genutzt werden – von Schafweiden bis zu Übungsfahrten mit Panzern.

Sicherheit, Ein- und Ausgänge

Als Neuerung gibt es auf dem Festivalgelände nur noch einen Eingang, dieser befindet sich im nördlichen Teil der Allmend. Das Organisationskomitee begründet die Änderung mit praktischen Gründen: Sie erleichtere die Anlage von Rettungsgassen, die Anlieferungswege und ermögliche Kostenoptimierungen.

Arbeitsbedingungen und Hitzeschutz

Wegen der hohen Temperaturen hat das Aufbau-Team seine Arbeitszeiten angepasst: Die Bauleitenden haben jeweils bereits um 16 Uhr Feierabend gemacht, damit sich Mitarbeitende nach der Arbeit abkühlen können. Zusätzlich erhielten die Helfenden gratis Getränke und mehr Pausen. Auf dem Festival sind ausserdem ergänzende Kühl- und Notfallmassnahmen vorgesehen, um Besucherinnen, Besucher und Personal bei Hitze zu schützen.

«Wegen der Hitze haben wir dieses Jahr jeweils schon um 16 Uhr Feierabend gemacht, damit sich die Leute nach der Arbeit abkühlen können», sagt Sandro Keller.

Logistik und Einsatzkräfte

Der Aufbau erfolgt mit viel Technik und nach Angaben des Organisationskomitees mit bis zu 300 Helfenden. Sponsoren, Helfende und Lieferanten stehen in engem Austausch mit der Bauleitung, um Standorte für Technik, Einrichtungen und Logistik abzuklären. Am Montagmorgen waren laut Bericht bereits Eingang, Hauptbühne, der grosse Coca-Cola-Turm, der VIP-Bereich und der «La Fabrik-Dome» in Stellung.

Was das für Frauenfeld bedeutet

  • Temporär geänderte Wegeführung auf der Grossen Allmend und eingeschränkte Nutzbarkeit der Flächen für Freizeit und Militärübungen.
  • Sichtbare Infrastruktur wie Bühnen-, Logistik- und Sponsorentürme stehen während des Festivals im nördlichen Bereich der Allmend.
  • Erhöhte Präsenz von Helfenden und Nachfragen von Anlieferern, was Verkehrs- und Parkplanung beeinflussen kann.
AspektInformation aus dem Aufbaubericht
Beginn Aufbau15. Juni (gestaffelte Übernahme)
Anzahl Helfendebis zu 300
Neuer Eingangein Eingang im nördlichen Teil
HitzemassnahmenZusätzliche Kühlung und Notfallmassnahmen, frühe Arbeitsendzeit

Die Aufbauarbeiten waren laut Bericht im Zeitplan. Für Anwohnende und Nutzende der Allmend empfiehlt sich, kurzfristige Hinweise der Stadt und des Festival-Organisationskomitees zu beachten, da Abläufe und Zugänge in den Tagen vor dem Festival noch angepasst werden können.

Monika Kern
Monika KI Korrespondent/-in im Kanton Thurgau online

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