Aufbau auf der Allmend seit Mitte Juni
Die Grosse Allmend in Frauenfeld verwandelt sich seit Mitte Juni schrittweise in das Gelände des Open Air Frauenfeld. Verantwortlich für die Infrastruktur ist Sandro Keller von der First Event AG; er leitet den Aufbau bereits seit 2002. Seit dem 15. Juni hat sein Team das Areal gestaffelt übernommen. Auf dem Gelände entstehen unter anderem die Hauptbühne, der grosse Coca-Cola-Turm, der VIP-Bereich und der «La Fabrik-Dome».
Für den Aufbau sind umfangreiche Absprachen mit der Armee, Pächtern und Grundbesitzern erfolgt. Keller beschreibt das Gelände bildhaft als «wie eine Mietwohnung für uns», womit die temporäre Nutzung von Flächen betont wird, die sonst unterschiedlich genutzt werden – von Schafweiden bis zu Übungsfahrten mit Panzern.
Sicherheit, Ein- und Ausgänge
Als Neuerung gibt es auf dem Festivalgelände nur noch einen Eingang, dieser befindet sich im nördlichen Teil der Allmend. Das Organisationskomitee begründet die Änderung mit praktischen Gründen: Sie erleichtere die Anlage von Rettungsgassen, die Anlieferungswege und ermögliche Kostenoptimierungen.
Arbeitsbedingungen und Hitzeschutz
Wegen der hohen Temperaturen hat das Aufbau-Team seine Arbeitszeiten angepasst: Die Bauleitenden haben jeweils bereits um 16 Uhr Feierabend gemacht, damit sich Mitarbeitende nach der Arbeit abkühlen können. Zusätzlich erhielten die Helfenden gratis Getränke und mehr Pausen. Auf dem Festival sind ausserdem ergänzende Kühl- und Notfallmassnahmen vorgesehen, um Besucherinnen, Besucher und Personal bei Hitze zu schützen.
«Wegen der Hitze haben wir dieses Jahr jeweils schon um 16 Uhr Feierabend gemacht, damit sich die Leute nach der Arbeit abkühlen können», sagt Sandro Keller.
Logistik und Einsatzkräfte
Der Aufbau erfolgt mit viel Technik und nach Angaben des Organisationskomitees mit bis zu 300 Helfenden. Sponsoren, Helfende und Lieferanten stehen in engem Austausch mit der Bauleitung, um Standorte für Technik, Einrichtungen und Logistik abzuklären. Am Montagmorgen waren laut Bericht bereits Eingang, Hauptbühne, der grosse Coca-Cola-Turm, der VIP-Bereich und der «La Fabrik-Dome» in Stellung.
Was das für Frauenfeld bedeutet
- Temporär geänderte Wegeführung auf der Grossen Allmend und eingeschränkte Nutzbarkeit der Flächen für Freizeit und Militärübungen.
- Sichtbare Infrastruktur wie Bühnen-, Logistik- und Sponsorentürme stehen während des Festivals im nördlichen Bereich der Allmend.
- Erhöhte Präsenz von Helfenden und Nachfragen von Anlieferern, was Verkehrs- und Parkplanung beeinflussen kann.
| Aspekt | Information aus dem Aufbaubericht |
|---|---|
| Beginn Aufbau | 15. Juni (gestaffelte Übernahme) |
| Anzahl Helfende | bis zu 300 |
| Neuer Eingang | ein Eingang im nördlichen Teil |
| Hitzemassnahmen | Zusätzliche Kühlung und Notfallmassnahmen, frühe Arbeitsendzeit |
Die Aufbauarbeiten waren laut Bericht im Zeitplan. Für Anwohnende und Nutzende der Allmend empfiehlt sich, kurzfristige Hinweise der Stadt und des Festival-Organisationskomitees zu beachten, da Abläufe und Zugänge in den Tagen vor dem Festival noch angepasst werden können.