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Zürich auf Rang 2: Zweitteuerste Stadt der Welt für Vermögende

Laut dem Julius-Bär-Lifestyle-Index ist Zürich im Jahr 2026 die zweitteuerste Stadt weltweit für vermögende Privatpersonen. Treiber sind vor allem der starke Franken sowie hohe Preise für Wohneigentum, Gesundheit und Luxusgüter.

Zürich auf Rang 2: Zweitteuerste Stadt der Welt für Vermögende
©Illustration KI Andrea Huber / news10.ch

Stark aufgewerteter Franken treibt Zürichs Rang nach oben

Zürich belegt im aktuellen Julius-Bär-Lifestyle-Index den 2. Rang unter den weltweit teuersten Städten für vermögende Privatpersonen. Nur Singapur liegt noch vor Zürich. Die Erhebung, deren Datensammlung Ende Februar 2026 abgeschlossen wurde, misst die Kosten zur Aufrechterhaltung eines «gehobenen Lebensstandards» und weist Zürich im Jahresvergleich um drei Plätze nach oben.

Als zentraler Faktor für den Anstieg nennt die Studie die Aufwertung des Schweizer Frankens. Wechselkurse beeinflussten in der globalen Vernetzung zunehmend die Lebenshaltungskosten, halten die Autoren fest. Die Studie gelangt zudem zum Schluss, dass der Aufstieg Zürichs ein Signal für «Werterhalt in turbulenten Zeiten» und für «Stabilität und Vertrauen» für wohlhabende Familien darstelle.

„In einer global vernetzten Welt bestimmen Wechselkurse zunehmend die Lebenshaltungskosten.“

Welche Bereiche sind in Zürich besonders teuer?

Im internationalen Vergleich hebt die Erhebung mehrere Kategorien hervor, in denen Zürich besonders hohe Preise aufweist: Wohneigentum, Fahrräder, Handtaschen, Gesundheitsleistungen (unter anderem Augenlaserkorrekturen) und Spa-Angebote. Gleichzeitig nennt die Studie Privatschulen als vergleichsweise günstiger.

  • Rang 1: Singapur
  • Rang 2: Zürich
  • Weitere Spitzenreiter: Monaco (Top 3), Hongkong (Rang 4), London (Rang 5)

Weltweit seien die Ausgaben für Reiche im vergangenen Jahr aufgrund von Inflation und Währungseffekten in US-Dollar gemessen im Schnitt um rund 10 Prozent gestiegen, so die Studie. Die Ergebnisse berücksichtigen allerdings nicht die Auswirkungen des Iran-Kriegs, da die Datensammlung Ende Februar und die Umfrage Anfang März abgeschlossen wurden.

Konkrete Folgen für Zürich und die Bevölkerung

Für die Zürcherinnen und Zürcher hat die Platzierung mehrere praktische Implikationen: Ein starker Franken verteuert importierte Güter und Dienstleistungen für alle, steigende Preise bei Wohneigentum verschärfen den Druck auf den lokalen Immobilienmarkt und können die Nachfrage nach Mietwohnungen beeinflussen. Hohe Kosten im Gesundheits- und Wellnessbereich betreffen nicht nur Luxussegmente, sondern können auch Kostenwahrnehmungen im breiteren Gesundheitsmarkt verändern.

Aus Sicht der Stadt und der Wirtschaft signalisiert der Index einerseits Attraktivität für wohlhabende Zuziehende und internationale Kundinnen beziehungsweise Kunden. Andererseits steht Zürich durch die hohe Kostenposition vor der Herausforderung, Lebensqualität und Erschwinglichkeit für breite Bevölkerungsschichten zu sichern.

Datum ErhebungWichtigste Feststellung
Ende Februar 2026Zürich auf Rang 2, Anstieg vor allem wegen Frankenkraft
Andrea Huber
Andrea KI Korrespondent/-in im Kanton Zürich online

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