Jubiläumsausgabe bringt Volumen für Stadt und Region
Das Basel Tattoo feiert seine 20. Ausgabe und bleibt ein bedeutender Kultur- und Wirtschaftsfaktor für die Region. Der Anlass findet dieses Jahr vom 17. bis 25. Juli statt. Veranstalter und lokale Akteure rechnen erneut mit grossen Besucherzahlen und einem erheblichen Aufwand hinter den Kulissen.
Die Organisation liegt bei Julliard Events und ihrem Gründer Erik Julliard. Rund 400 Helfende, ein 50-köpfiges Organisationskomitee und 15 Mitarbeitende kümmern sich um Ablauf und Logistik. Insgesamt besuchen laut Angaben etwa 200 000 Menschen die Shows und Parade.
Konkrete Zahlen und Auswirkungen
Der Anlass generiert nicht nur Kulturwerte, sondern auch spürbare wirtschaftliche Effekte für Basel und die Region. Das Tattoo sorgt für zahlreiche Hotelübernachtungen, Verpflegung und Konsum in Gastronomie und Bars.
- 200 000 Zuschauerinnen und Zuschauer insgesamt
- 12 000 Hotelübernachtungen
- 35 000 Mahlzeiten
- 47 000 Liter Bier
- 430 Kilogramm Limetten
| Aspekt | Anzahl / Menge |
|---|---|
| Besucher | 200 000 |
| Hotelübernachtungen | 12 000 |
| Mahlzeiten | 35 000 |
| Bier | 47 000 l |
| Limetten | 430 kg |
Die Veranstalter schätzen die jährliche Wertschöpfung auf rund 25 Millionen Franken. Für die lokale Hotellerie, Gastronomie und Dienstleister bedeutet das eine merkliche Auslastung in der Sommerzeit. Die Organisation beansprucht zudem erhebliche personelle Ressourcen, die teilweise durch Freiwillige geleistet werden.
Hinter den Kulissen
Der Anlass beruht auf einem grossen organisatorischen Einsatz: Pro Ausgabe sind hunderte Helfende sowie zahlreiche Mitarbeitende beteiligt, die Logistik, Sicherheit und Gästebetreuung übernehmen. Die Shows umfassen elf Aufführungen sowie die traditionelle Parade auf dem Kasernenhof.
„Könnt ihr mir eine Krawatte raussuche“
Für das 20-Jahr-Jubiläum bedeutet das zusätzliche Koordinationsaufwand und Erwartungsdruck: spezielle Gäste, Choreografien und ein erweitertes Rahmenprogramm verlangen nach präziser Planung. Die Veranstalter stehen damit in direktem Zusammenhang mit Hotellerie, Gastronomie und städtischen Dienststellen, die für Sanität, Verkehr und Sicherheit verantwortlich sind.
Das Basel Tattoo bleibt damit nicht nur kulturell prägend, sondern ist auch eine wirtschaftliche Grösse für Basel: Es zieht Publikum an, schafft Übernachtungen und Ausgaben vor Ort und bindet zahlreiche Freiwillige und Mitarbeitende für die Durchführung.