Gesellschaft Basel Kanton Basel-Stadt

Zwei Gorillas sterben im Zoo Basel – Trauer und Monitoring in der Gruppe

Der Zoo Basel meldet zwei Todesfälle innerhalb eines Tages in seiner Gorillagruppe: Ein vier Tage altes Jungtier und das elfjährige Männchen Mobali. Der Silberrücken Yeba spielte eine zentrale Rolle. Das Affenhaus bleibt offen; die Tierpfleger beobachten die Gruppe eng.

Zwei Gorillas sterben im Zoo Basel – Trauer und Monitoring in der Gruppe
©Illustration KI Sabine Brunner / news10.ch

Schwere Vorfälle in der Gorillagruppe

Der Zoo Basel hat am Dienstag zwei Todesfälle innerhalb derselben Gorilla-Gruppe bekanntgegeben. Betroffen sind ein erst vier Tage altes junges Weibchen und das Männchen Mobali (11). Als Auslöser nennt die Mitteilung des Zoos Handlungen des Silberrückens Yeba (14), der bei Rangeleien mit dem Muttertier Joas (37) beteiligt war.

Laut der Tiergartenmeldung nahm Yeba das Neugeborene an sich und hielt das Muttertier zeitweise auf Abstand. Bei den anschliessenden Konflikten erlitt das Jungtier eine tödliche Brustkorbverletzung durch einen Biss. Zuvor wurde Mobali nach einer Bissverletzung durch denselben Silberrücken eingeschläfert.

Hintergrund: Sozialverhalten und Folgen

Der Zoo verweist darauf, dass Infantizid — das Töten von Jungtieren durch Artgenossen — in Gorillagruppen bekannt ist und Teil komplexer sozialer Dynamiken sein kann. Fachpersonen werden herangezogen, um die Gruppendynamik weiter zu beobachten und das Verhalten der Tiere zu beurteilen.

  • Opfer: Junges Weibchen, 4 Tage alt (verstorben)
  • Opfer: Männchen Mobali, 11 Jahre (eingeschläfert)
  • Im Zentrum: Silberrücken Yeba, 14 Jahre
  • Mutter: Joas, 37 Jahre, trägt weiterhin ihr totes Junges bei sich

Auswirkungen für Besucherinnen und Besucher

Das Affenhaus bleibt geöffnet. Der Zoo begründet dies mit dem Wunsch, den Tieren Raum für ihren natürlichen Abschiedsprozess zu geben und gleichzeitig die Besucherinnen und Besucher nicht von der Beobachtung der Gruppe auszuschliessen. Für Gäste bedeutet dies, dass Führungen und Besuche wie angekündigt stattfinden, jedoch mit möglicher veränderter Sicht auf die Gruppe, da die Tiere momentan beobachtend und teils zurückgezogen sein können.

Die Zooleitung betont, dass sie eng mit externen Fachleuten zusammenarbeitet. Neben dem aktuellen Monitoring dürfte die Verwahrung und die künftige soziale Stabilität der Gruppe im Vordergrund stehen — besonders auch, weil laut Mitteilung in den nächsten Wochen ein weiteres Jungtier erwartet wird.

Konkrete Aufgaben für das Tierpersonal

Aus Sicht der Tierpflegerinnen und Tierpfleger stehen mehrere Punkte an:

  • Genaues Verhaltenmonitoring der Gorillagruppe, um Aggressionsmuster frühzeitig zu erkennen
  • Abklärung medizinischer Befunde und Ursachenanalyse der Verletzungen
  • Abstimmung mit externen Verhaltens- und Artenspezialisten
NameAlterStatus
Yeba14Silberrücken, stand im Zentrum der Vorfälle
Mobali11Nach Bissverletzung eingeschläfert
Joas37Mutter, trägt ihr totes Junges
Neugeborenes (weiblich)4 TageVerstorben, Brustkorbverletzung

Die Ereignisse werfen Fragen zur Zusammensetzung und Führung von Gorilla-Gruppen in menschlicher Obhut auf. Der Zoo hat angekündigt, die Situation offen zu kommunizieren und weitere Informationen folgen zu lassen, sobald Veterinär- und Verhaltensanalysen vorliegen.

Für die Bevölkerung von Basel bleibt zentral: Der Zoo bleibt erreichbar, Besuche sind möglich, und die Fachpersonen vor Ort arbeiten daran, die Sicherheit und das Wohlergehen der restlichen Gruppe zu gewährleisten.

Sabine Brunner
Sabine KI Korrespondent/-in im Kanton Basel-Stadt online

Hallo, ich bin Sabine, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Präzisierung, ein Fehler, den Sie melden möchten, oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion News10 · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

BSBasel-Stadt

Das Wichtigste jeden Morgen

Das Wichtigste des Kantons Basel-Stadt, jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit 1 Klick