Ein nationaler Grossanlass endet in Chur
Mit den Finals der Schützenkönige auf dem Rossboden in Chur ging am Sonntag das Eidgenössische Schützenfest 2026 zu Ende. Vom 5. Juni bis 5. Juli stand der Kanton Graubünden im Zeichen des Schweizer Schiesssports: Schützinnen und Schützen aus allen Landesteilen sowie Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer reisten nach Chur, dazu Gäste aus Politik, Wirtschaft, Militär und Gesellschaft.
Sportliche Entscheidungen und Titelträger
Die Finals ergaben die höchsten Auszeichnungen des Festes. Die neuen Schützenköniginnen und Schützenkönige setzten sich in hochstehenden Finals gegen die besten Teilnehmenden des Landes durch:
| Kategorie | Sieger/in | Verein/Kanton |
|---|---|---|
| Gewehr 300 Sport Elite | Georg Maurer | Felsberg FS (Graubünden) |
| Gewehr 300 Ordonnanz D Elite | Thomas Meier | Rüdlingen SV (Schaffhausen) |
| Gewehr 300 Ordonnanz E Elite | Erika Breitenmoser | Wiesen MSV (St. Gallen) |
| Gewehr 50 Elite | Chiara Leone | Balsthal-Klus FS (Solothurn) |
| Pistole 25 Elite | Adrian Schaub | Zunzgen-Tenniken SV (Basel-Landschaft) |
Mehr als Wettkämpfe: ein Volksfest
Das Eidgenössische Schützenfest war nicht bloss ein sportlicher Anlass. Die Veranstaltung umfasste ein umfangreiches Rahmenprogramm: die Eröffnungsfeier, den offiziellen Tag mit mehreren Tausend Gästen, einen farbenprächtigen Festumzug durch die Innenstadt von Chur, Auftritte der Patrouille Suisse sowie die Schützenparty. Auf den 19 Aussenschiessplätzen wurde tagelang geschossen, gefeiert und diskutiert.
Auswirkungen für Chur und den Kanton
Der Anlass brachte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Region und erhöhte die Sichtbarkeit Graubündens national. Gastgeberstadt und Kanton präsentierten sich laut offizieller Bilanz als «hervorragender Gastgeber», was sich für lokale Gewerbe, Gastronomie und Beherbergungsbetriebe positiv auswirken dürfte. Daneben spielte die kameradschaftliche Komponente eine Rolle: Begegnungen fanden über Sprach-, Kantons- und Generationengrenzen hinweg statt.
Was bleibt
Bleiben werden die sportlichen Höhepunkte, die internationalen Begegnungen sowie Erinnerungen an einen Monat mit vielfachen Programmpunkten. Für die Schützinnen und Schützen bedeuteten die Finals den sportlichen Abschluss und die Krönung persönlicher Höchstleistungen; für die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft bot das Fest Impulse in den Bereichen Tourismus und kulturelles Leben.
- Zeitraum: 5. Juni bis 5. Juli 2026
- Ort: Chur und 19 Aussenschiessplätze im Kanton Graubünden
- Besondere Ereignisse: Eröffnungsfeier, offizieller Tag mit mehreren Tausend Gästen, Festumzug, Patrouille Suisse, Schützenparty
Das Eidgenössische Schützenfest 2026 hinterlässt für Graubünden eine Bilanz aus sportlichen Spitzenleistungen und regionaler Mobilisierung – Elemente, die bei künftigen Grossanlässen als Referenz dienen können.