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Freiburg bereitet vor: Infomobil berät kostenlos zu Schutz vor Starkregen Ende Juli

Die Stadt Freiburg bietet am 21. und 22. Juli vor dem Rathaus im Stühlinger eine kostenlose Beratung an. Fachleute klären über Schutzmassnahmen, Kosten und lokale Gefährdungen auf — wichtig angesichts häufender Extremwetterereignisse.

Freiburg bereitet vor: Infomobil berät kostenlos zu Schutz vor Starkregen Ende Juli
©Illustration KI Stefan Aebischer / news10.ch

Stadtaktion gegen Folgen plötzlicher Starkregen

Die Stadt Freiburg stellt Ende Juli erneut das Infomobil des Hochwasser Kompetenz Centrums (HKC) auf, um Bürgerinnen und Bürger über Risiken und Schutzmöglichkeiten bei Starkregen zu informieren. Ziel der Aktion ist, Hausbesitzerinnen und -besitzer sowie Mieterinnen und Mieter direkt anzusprechen und praktische Hinweise zu geben, damit Schäden durch plötzlich einsetzende Niederschläge reduziert werden können.

Das Angebot findet an zwei Tagen auf dem Platz vor dem Rathaus im Stühlinger statt:

DatumZeitOrt
Di, 21. Juli14:00–19:00Platz vor dem Rathaus im Stühlinger
Mi, 22. Juli09:00–13:00Platz vor dem Rathaus im Stühlinger

Fachpersonen des HKC beantworten vor Ort unter anderem Fragen zu folgenden Themen:

  • Wie lassen sich Häuser und Grundstücke vor eindringendem Regenwasser schützen?
  • Welche Massnahmen sind sinnvoll, wie wirken sie und mit welchen Kosten ist zu rechnen?
  • Liegt das eigene Wohngebiet in einer besonders gefährdeten Zone?
  • Was ist im Ernstfall zu tun, wenn Wasser in Gebäude eintritt?
„Laut der Stadt Freiburg werden extreme Wetterereignisse durch den Klimawandel häufiger.“

Diese Einschätzung ist Hintergrund der Aktion. Freiburg stellt für das gesamte Stadtgebiet Starkregengefahrenkarten zur Verfügung, die helfen sollen, Risiko und Schutzbedarf lokal besser einzuschätzen. Die Karten und ergänzende Informationen sind auf der Webseite der Stadt abrufbar.

Die Beratung durch das Infomobil ist kostenfrei und richtet sich an Privateigentümerinnen und -eigentümer, Vermieterinnen und Vermieter sowie interessierte Mieterinnen und Mieter. Besonders relevant sind die Hinweise für Bewohnerinnen und Bewohner von tieferliegenden Lagen oder Gebieten mit schlechter Ableitung von Regenwasser — dort können innerhalb kurzer Zeit Strassen überflutet und Keller voll laufen.

Wer eine individuelle Einschätzung benötigt, sollte Unterlagen wie Lagepläne oder Fotos bereithalten; vor Ort können Experten beurteilen, ob zusätzliche Massnahmen wie Rückstauklappen, angepasste Geländeplanung oder Schutzwände sinnvoll sind. Die Stadt weist darauf hin, dass die Beratung auch Hinweise zu Kosten und Fördermöglichkeiten enthalten kann.

Für die Freiburgerinnen und Freiburger bietet das Infomobil eine niederschwellige Möglichkeit, sich praxisnah vorzubereiten. In Anbetracht der zunehmenden Häufigkeit extremer Niederschlagsereignisse empfiehlt es sich, die verfügbaren Karten zu konsultieren und rechtzeitig Vorsorge zu treffen, um Schäden zu minimieren.

Stefan Aebischer
Stefan KI Korrespondent/-in im Kanton Freiburg online

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