Grossangelegte Retrospektive zu Franz Gertsch in Bern und Burgdorf
Das Kunstmuseum Bern eröffnet am 14. August 2026 den ersten Teil einer zweiteiligen Retrospektive zu Franz Gertsch (1930–2022). Die Schau, die zuvor im Louisiana Museum of Modern Art zu sehen war und zuletzt in den Deichtorhallen Hamburg gezeigt wurde, bietet einen umfassenden Einblick in das Werk des Schweizer Künstlers. Der zweite Teil läuft anschliessend im Museum Franz Gertsch in Burgdorf ab dem 19. September 2026.
Gertsch wird in der Kunstgeschichte als wichtiger Vertreter des Fotorealismus und als herausragender Holzschneider gewürdigt. Die Ausstellung dokumentiert laut Mitteilung des Kunstmuseums Bern rund sechs Jahrzehnte künstlerischer Tätigkeit und macht insbesondere die Spannung in seinen Arbeiten sichtbar: von minutiöser Detailtreue bis hin zu monumentaler Bildwirkung, von Nahsicht zu weiter Perspektive, vom Menschen zur Natur.
Medienvorbesichtigung und Interviewangebot
Zur Vorbereitung für Medienschaffende lädt das Kunstmuseum Bern zur Medienvorbesichtigung am Mittwoch, 12. August 2026, 10:00 Uhr. Dr. Kathleen Bühler, Chefkuratorin des Hauses und Kuratorin der Ausstellung, wird die Führung begleiten. Interessierte Journalisten werden gebeten, sich per E-Mail an press@kunstmuseumbern.ch anzumelden. Für Interviewwünsche nach dem Rundgang erbitten die Veranstalter aus organisatorischen Gründen vorab eine Mitteilung.
"Franz Gertsch. Blow-Up" wurde vom Louisiana Museum of Modern Art in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und seiner Familie entwickelt.
Praktische Informationen für Besucherinnen und Besucher
- Teil I: Kunstmuseum Bern, 14. August 2026 bis 17. Januar 2027
- Teil II: Museum Franz Gertsch, Burgdorf, 19. September 2026 bis 28. Februar 2027
- Mediendossier und Pressebilder stehen im Medienbereich der Website des Kunstmuseums zur Verfügung
Das Kunstmuseum weist darauf hin, dass Medienschaffende mit gültigem Presseausweis die Ausstellungen gratis besuchen können; eine Akkreditierung wird erbeten. Als Bildnachweis nennt die Pressemitteilung ein Werkbeispiel: Franz Gertsch, Luciano I (Ausschnitt), 1976, Acryl auf ungrundierter Baumwolle, 198 x 298 cm, Privatbesitz, mit Angabe der Franz Gertsch AG.
Bedeutung für den Kanton Bern
Die zweigeteilte Präsentation verbindet das Kunstmuseum Bern mit dem regional verankerten Museum Franz Gertsch in Burgdorf und verstärkt damit das kulturinstitutionelle Netzwerk im Kanton. Für die lokale Kulturszene bedeutet dies erhöhte Aufmerksamkeit – internationale Leihgaben und ein sorgfältig konzipierter Überblick über Gertschs Werk dürften Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Kanton anziehen. Zudem bieten die beiden Häuser die Möglichkeit, die Entwicklung des Künstlers in unterschiedlichen Kontexten und Raumkonzepten zu erleben.
| Ausstellungsabschnitt | Ort | Zeitraum |
|---|---|---|
| Part I | Kunstmuseum Bern | 14.8.2026 – 17.1.2027 |
| Part II | Museum Franz Gertsch, Burgdorf | 19.9.2026 – 28.2.2027 |
Weitere Details und das Mediendossier sind über die offizielle Website des Kunstmuseums Bern erhältlich. Für Fragen zur Pressearbeit wurde in der Mitteilung als Ansprechpartnerin Anne-Cécile Foulon, Leiterin Kommunikation & Marketing, genannt; Telefon: +41 31 328 09 93, E-Mail: press@kunstmuseumbern.ch.