Starker Ferienverkehr verursacht lange Warteschlangen
Am Samstag verzeichnete der Flughafen Zürich nach Angaben aus der Branche einen Spitzenbetrieb: Bis zu 110'000 Passagiere haben an diesem Tag den Flughafen genutzt, viele davon für Sommerferienflüge. Die langen Schlangen vor den Check-in-Schaltern und bei den Kontrollen waren deutlich sichtbar und führten zu erhöhten Wartezeiten für Reisende.
Beliebte Strecken: Europa vorne, Asien auf der Langstrecke
Die Nachfrage konzentriert sich laut Angaben von Swiss und anderen Fluggesellschaften auf klassische Sommerziele: Besonders gefragt sind Ziele in Spanien — namentlich Madrid, Alicante und Barcelona — sowie Portugal mit Porto. Auch Stockholm wird häufig gebucht, offenbar mit dem Wunsch nach kühleren Temperaturen.
Auf der Langstrecke erfreuen sich asiatische Destinationen grosser Beliebtheit, darunter Bangkok, Singapur und Seoul sowie verschiedene Ziele in Indien. Die Nachfrage in Richtung USA bleibt hoch, liegt jedoch leicht unter dem Vorjahresniveau.
- Spitzenpassagiere an Spitzentag: 110'000
- Beliebte Kurz- und Mittelstrecken: Madrid, Alicante, Barcelona, Porto, Stockholm
- Beliebte Langstrecken: Bangkok, Singapur, Seoul, Ziele in Indien
Geänderte Sicherheitsregeln erleichtern das Handgepäck
Seit Ende Juni gelten am Flughafen Zürich neue Vorgaben für Handgepäck: Flüssigkeiten dürfen wieder mitgeführt werden, sofern die Gesamtsumme unter zwei Litern liegt und die Behälter nicht in einer doppelwandigen Thermosflasche abgefüllt sind. Zudem ermöglichen neue CT-Scanner, dass elektronische Geräte im Handgepäck verbleiben können, ohne separat vorgezeigt werden zu müssen. Diese Lockerungen sollen die Kontrollen beschleunigen, konnten am Samstag aber die hohen Wartezeiten nicht vollständig kompensieren.
Praktische Auswirkungen und Tipps für Reisende
Die Kombination aus hohem Passagieraufkommen und den üblichen Kontrollen führt zu längeren Wegen und Wartezeiten in den Abfertigungsbereichen. Für Reisende ergeben sich daraus folgende praktische Hinweise:
- Frühzeitige Anreise zum Flughafen und ausreichend Zeitreserven einplanen.
- Die neuen Regelungen zu Flüssigkeiten beachten: Gesamtvolumen unter 2 Litern, keine doppelwandigen Thermosflaschen.
- Elektronische Geräte bleiben dank CT-Scannern tendenziell im Handgepäck; trotzdem sollten Geräte griffbereit sein, falls sie vorgewiesen werden müssen.
Überblick: Ziele und Regeln
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Spitzenpassagiere (Samstag) | 110'000 |
| Beliebteste Kurz-/Mittelstrecken | Madrid, Alicante, Barcelona, Porto, Stockholm |
| Beliebteste Langstrecken | Bangkok, Singapur, Seoul, Indien |
| Handgepäck – Flüssigkeiten | Erlaubt, sofern insgesamt < 2 Liter und nicht in doppelwandiger Thermosflasche |
| Elektronische Geräte | Dank CT-Scannern können Geräte im Handgepäck bleiben |
Der Ferienverkehr am Flughafen Zürich belastet sowohl die Infrastruktur als auch die Reisenden. Die neuen Sicherheitsvorgaben sollen den Ablauf verbessern, doch bei Spitzenaufkommen bleibt die Empfehlung: mehr Zeit einrechnen und sich über aktuelle Hinweise der Fluggesellschaft und des Flughafens informieren.