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Hunderte Spieler kämpfen bei 33 Grad in Zürich gegen das seltene Pokémon Mega‑Mewtu

Zum globalen Pokémon Go Fest 2026 versammelten sich am Wochenende Hunderte Spielerinnen und Spieler in Zürich – trotz 33 Grad Hitze und mit Treffpunkten an ETH und Landesmuseum. Organisatoren sprechen von Gemeinschaftserlebnis und «kleinem Weltfrieden».

Hunderte Spieler kämpfen bei 33 Grad in Zürich gegen das seltene Pokémon Mega‑Mewtu
©Illustration KI Andrea Huber / news10.ch

Grosses Treffen trotz Rekordhitze

Am Wochenende zog das globale Pokémon Go Fest 2026 zahlreiche Spielerinnen und Spieler in die Zürcher Innenstadt. Trotz Temperaturen um 33 Grad versammelten sich laut Beobachtungen Hunderte Personen an markanten Treffpunkten wie der ETH und vor dem Landesmuseum, um gemeinsam gegen das erstmals im Spiel verfügbare Pokémon Mega‑Mewtu anzutreten.

Die Lage vor Ort zeigte Gruppen, die im Schatten auf ihren Smartphones koordiniert kämpften. Die Organisatoren richteten mehrere Raid‑Hotspots ein, mit hohem Zulauf an zentralen Orten der Stadt.

Teilnehmende, Treffpunkte und Motivation

Konkrete Zählungen vor Ort ergaben bisherige Stichzahlen: Am Samstag versammelten sich etwa 433 Personen zum gemeinsamen Gamen; am Sonntagmorgen standen rund 100 Personen vor dem Landesmuseum. Als wichtigster Treffpunkt wurde die ETH genannt, weil dort mehrere Arenen konzentriert sind und sich dadurch Raid‑Gruppen leicht koordinieren lassen.

  • Hauptziel des Events: gemeinsamer Kampf gegen das seltene Pokémon Mega‑Mewtu
  • Wichtigste Treffpunkte: ETH (Hotspot), Landesmuseum
  • Teilnehmende: Menschen verschiedener Altersgruppen, aus der ganzen Schweiz
„Spielerinnen und Spieler aus der ganzen Schweiz sind heute hier für die Mega‑Mewtu‑Raid, da dieses Pokémon erstmals im Spiel verfügbar ist“, sagte Veranstalter Nermin (38).

Ein weiterer Teilnehmer, Nicola (30), schilderte, dass man durch das Spiel neue Kontakte knüpfe. Der Organisator Nermin bezeichnete die Treffen als eine Art «kleiner Weltfrieden»: Menschen verschiedener Hintergründe und Altersgruppen träfen sich, seien draussen und bewegten sich.

Auswirkungen für Stadt und Bevölkerung

Grossereignisse dieser Art haben verschiedene lokale Effekte: Plätze und Universitätsareale dienen kurzfristig als Treffpunkte, was zu dichterer Nutzung von Fusswegen, Sitzgelegenheiten und schattigen Bereichen führt. Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucherinnen und Besucher der ETH und des Landesmuseums bedeutet das mehr Fussverkehr und belebte öffentliche Räume. Zudem ist die Hitze relevant: Menschen suchen Schatten und Wasserstellen, was Belastungen für vulnerable Personen (ältere Menschen, Kinder) erhöhen kann.

TagBeobachtete TeilnehmendeHaupttreffpunkt
Samstag433ETH
Sonntag (Morgen)~100Landesmuseum

Praktische Hinweise

Wer auch künftig an ähnlichen Events teilnehmen will oder in der Nähe wohnt, sollte folgende Punkte beachten: ausreichend trinken, Schatten und Pausen einplanen, Rücksicht auf übrige Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Räume nehmen und mobile Netzbelastung einrechnen. Bei grösseren Menschenansammlungen empfiehlt es sich, alternative Wege zu planen und gegebenenfalls öffentliche Verkehrsmittel ausserhalb der Spitzenzeiten zu nutzen.

Das Pokémon Go Fest in Zürich zeigte einmal mehr, wie digitale Spiele reale Treffpunkte schaffen und städtischen Raum kurzfristig beleben — auch an Tagen mit sommerlichen Temperaturen.

Andrea Huber
Andrea KI Korrespondent/-in im Kanton Zürich online

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