Jubiläumsteilnahme stärkt Gesundheit und umweltfreundliches Pendeln
Zum 20. Jahrestag der Aktion «bike to work» haben Angestellte des Kantons Appenzell Ausserrhoden erneut grossen Zuspruch gezeigt. In diesem Jahr meldeten sich 37 Teams mit insgesamt 146 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen kantonalen Bereichen an. Die Aktion wird intern vom kantonalen Tiefbauamt im Departement Bau und Volkswirtschaft koordiniert.
Mit den erfassten Fahrten kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons auf insgesamt 2'033 Velotage. Gemäss der Auswertung der Teilnahme für die kantonale Verwaltung führte dies zu einer geschätzten Einsparung von rund 4,5 Tonnen CO2. Zudem gaben die Daten an, dass die Teilnehmenden im Juni an 79 Prozent ihrer Arbeitstage mit dem Velo zur Arbeit gefahren sind und damit die Werte aus dem Vorjahr übertrafen.
Breite Teilnahme aus verschiedenen Bereichen
Unter den angemeldeten Teams waren Mitarbeitende aus sämtlichen Departementen vertreten, ebenso Personen von Bildungseinrichtungen und weiteren kantonalen Organisationen. Konkret beteiligten sich Teams aus der Kantonsschule, dem Berufsbildungszentrum, der Strafanstalt Gmünden, der AR Informatik AG sowie dem Spitalverbund. Die Aktion richtet sich an alle Dienststellen und fördert sowohl die Gesundheitsvorsorge als auch den Teamgeist.
„Das Ziel der Aktion sei seit jeher, dass der Arbeitsweg vermehrt mit dem Velo zurückgelegt werde und sich so das Pendlerverhalten der Mitarbeiter verändert.“
Die Teilnehmenden dokumentierten ihre gefahrenen Strecken via eine App, wie es bei der Aktion üblich ist. Damit lassen sich individuelle Leistungen erfassen und für die Gesamtauswertung zusammenführen. Die Organisation vor Ort übernimmt das Tiefbauamt, das die kantonale Aktion koordiniert.
Konkrete Folgen für Pendlerinnen und Pendler im Kanton
Für die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden zeigt die kantonale Beteiligung mehrere Effekte: Gesündere Mitarbeitende bedeuten tendenziell weniger krankheitsbedingte Ausfälle, ausserdem können wiederholt genutzte Veloverbindungen zu einem nachhaltigen Umdenken beim Pendeln beitragen. Die dokumentierte CO2-Einsparung macht zudem sichtbar, dass auch bei vergleichsweise kleiner Teilnehmerschaft positive Umweltwirkungen entstehen.
Für Angestellte im Kanton wie auch für Pendlerinnen und Pendler in der Region bleibt die Aktion ein praktisches Modell: Die Teilnahme ist kostengünstig, fördert die Teamarbeit und setzt ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität. Arbeitgeber können mit solchen Initiativen zugleich Gesundheitsförderung intern stärken und die Nutzung aktiver Mobilität belohnen.
- Teilnehmer: 146 Personen in 37 Teams
- Erfasste Velotage: 2'033
- Gemeldete CO2-Einsparung: ca. 4,5 Tonnen
- Juni-Quote: 79% der Arbeitstage per Velo
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Teilnehmende Teams | 37 |
| Teilnehmende Personen | 146 |
| Velotage gesamt | 2'033 |
| CO2-Einsparung | ~4,5 Tonnen |
Die Aktion «bike to work» von Pro Velo Schweiz bietet eine einfache Möglichkeit, das eigene Mobilitätsverhalten zu testen und langfristig zu verändern. Für den Kanton Appenzell Ausserrhoden ist die Beteiligung ein Indikator dafür, dass kantonale Mitarbeitende bereit sind, Gesundheits- und Umweltziele aktiv zu unterstützen.