Mehr Platz fürs Velo: Markierungen und temporäre Trottoirnutzung
Die Stadt Bern will die Laupenstrasse zwischen Inselplatz und der Einmündung Schlösslistrasse für Velofahrende verbessern. Kernpunkt der Arbeiten ist die durchgehende Markierung eines Radstreifens in stadteinwärtiger Richtung zum Bahnhofplatz. Stadtauswärts dürfen Velofahrende in Teilbereichen zusätzlich einen vorläufig für Fussgänger gesperrten Trottoirabschnitt nutzen, wie es in der Mitteilung der Stadt heisst.
Arbeiten in zwei Etappen – tagsüber und nachts
Aufgrund des hohen tagsüber herrschenden Verkehrsaufkommens sind für Teile der Bauarbeiten Nachtarbeiten vorgesehen. Die Massnahmen erfolgen in zwei Phasen:
- 13. bis 17. Juli: Tagsüber werden Anpassungen am Trottoir vorgenommen.
- 26. Juli bis 7. August: Nachtliche Arbeiten im Strassenraum, jeweils von 20:00 bis 05:00 Uhr. Ein Verkehrsdienst ist im Einsatz.
| Phase | Datum | Zeit | Wesentliches |
|---|---|---|---|
| 1 | 13.–17. Juli | tagsüber | Trottoir-Anpassungen |
| 2 | 26. Juli–7. Aug. | 20:00–05:00 | Bauarbeiten im Strassenraum, Verkehrsdienst |
Lärmemissionen und Verkehrsführung
Für die Nacht vom 27. auf den 28. Juli weist die Stadt auf mögliche erhöhte Lärmemissionen infolge von Fräsarbeiten hin. Während der übrigen Arbeiten sei die Lärmbelastung gering. Damit bereitet die Stadt die Bevölkerung auf eine vorübergehende Belastung vor und begründet die Nachtarbeit mit Sicherheits- und Verkehrsgründen: Tagsüber ist die Laupenstrasse stark befahren, weshalb bestimmte Eingriffe nur bei reduziertem Verkehr möglich sind.
Praktische Folgen für Verkehrsteilnehmende
Die Arbeiten betreffen mehrere Gruppen unterschiedlich:
- Velofahrende profitieren langfristig von einer durchgehenden Radspur Richtung Bahnhofplatz. Kurzfristig sind zwischen Inselplatz und Schlösslistrasse Umleitungen und veränderte Fahrspuren möglich.
- Fussgängerinnen und Fussgänger müssen mit temporär gesperrten Trottoirbereichen rechnen; für stadtauswärts fahrende Velos ist eine zeitlich begrenzte Trottoirnutzung vorgesehen.
- Autofahrende sollten insbesondere nachts mit geänderten Verkehrsführungen und Präsenz eines Verkehrsdienstes rechnen.
Empfehlungen und Hinweise
Anwohnende und Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die Signalisation vor Ort zu beachten und mehr Zeit einzuplanen. Wer Lärmbelastungen reduzieren möchte, sollte vor allem in der genannten Nacht mit erhöhtem Geräuschniveau rechnen. Bei Fragen empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit der Stadt Bern, die die Bauarbeiten kommuniziert hat.