Projektfortschritt und Zeitplan
Das Hotel Rhodannenberg am Klöntalersee hat die Finanzierung des Projektierungskredits abgeschlossen und rückt damit in die nächste Planungsphase für den geplanten Ersatzneubau «Rhodi 2.0». Gemeinsam mit den zuständigen Behörden wird nun der Überbauungsplan ausgearbeitet. Die Baueingabe ist bis Ende 2026, spätestens im ersten Quartal 2027, vorgesehen.
Projektsteuerung und Team
Zur Verstärkung des Projektteams wurde Urs Güttinger hinzugezogen. Er übernimmt zusammen mit dem Hotelinhaber André van Sprundel und der Geschäftsführerin Ane Johnsen die Projektsteuerung. Dank seiner Erfahrung im Baumanagement von Hotelprojekten soll Güttinger die Planung koordinieren und die Verfahrensschritte mit den Behörden begleiten.
Infrastruktur und Nachhaltigkeit als Schwerpunkt
Parallel zur räumlichen Planung werden die notwendigen Anschlussarbeiten vorbereitet. Im Fokus stehen die Anbindungen an Strom, Trinkwasser, Löschwasser, Abwasser sowie die Telekommunikations- und Internetinfrastruktur. Die Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Werkbetrieben und Behörden.
Geplant ist ein Hotel- und Restaurationsbetrieb, der sowohl Feriengäste als auch Tagesausflügler, Gruppen und Unternehmen ansprechen soll. Dabei ist eine landschaftsverträgliche Bauweise vorgesehen; zudem sollen nachhaltige Energie- und Infrastrukturkonzepte umgesetzt werden.
Auswirkungen für die Region
Ein Ersatzneubau am Klöntalersee betrifft mehrere Bereiche des lokalen Lebens. Zu erwarten sind:
- Verstärkte Bautätigkeit und temporäre Bauverkehre im Bereich Klöntal;
- mögliche Verbesserung der lokalen Infrastruktur durch zeitgerechte Erneuerung von Anschlüssen;
- langfristige Stärkung des regionalen Tourismusangebotes durch modernisierte Beherbergungs- und Gastronomieangebote.
Die Koordination mit Werkbetrieben und kantonalen beziehungsweise kommunalen Behörden ist zentral, damit während der Planungs- und Bauphasen die Versorgungssicherheit (Wasser, Strom, Abwasser) gewährleistet bleibt und Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Besucher so gering wie möglich ausfallen.
Transparenz und weitere Schritte
Mit der gesicherten Finanzierung des Projektierungskredits sind die Grundlagen für die behördliche Abklärung gelegt. Als nächster formaler Schritt steht die Ausarbeitung des Überbauungsplans an; er definiert die baurechtlichen Rahmenbedingungen und dient als Basis für die Baueingabe. Die Frist zur Einreichung der Baueingabe liegt bis Ende 2026, maximal bis ins erste Quartal 2027.
Überblick: Meilensteine
| Schritt | Status / Ziel |
|---|---|
| Finanzierung Projektierungskredit | Abgeschlossen |
| Ausarbeitung Überbauungsplan | Aktuell (in Zusammenarbeit mit Behörden) |
| Baueingabe | Ziel: Ende 2026 / spätestens Q1 2027 |
Für die Bevölkerung des Kantons Glarus bleibt wichtig: Laufende Informationen zu Bewilligungen, Verkehrseinschränkungen während der Bauarbeiten und Angaben zu allfälligen Auswirkungen auf die lokale Versorgung werden von den zuständigen Behörden und dem Projektteam kommuniziert, sobald die Planungsphase konkrete Termine und Auflagen ergibt.
Quelle: htr.ch (Meldung vom Projektteam „Rhodi 2.0“)