Neuer Präsident, bewährtes Fundament
An der diesjährigen Hauptversammlung der ACS Sektion Glarus wurde im März Didier Blumer zum Präsidenten gewählt. Die Wahl markiert einerseits einen Generationenwechsel in der Führung, andererseits setzt sie auf Kontinuität: Blumer tritt in die Fussstapfen seines Vorgängers Willi Leuzinger und folgt einer familiären Tradition, denn sein Vater Harry Blumer hatte dieses Amt bereits inne.
Ziele: Verjüngung, Wissensweitergabe und Mitgliederbindung
Der neue Präsident betont, er sei mit «viel Demut und Respekt» an die Aufgabe herangegangen. Kernziel der kommenden Amtszeit ist die Verjüngung des Vorstands und der Sektion sowie die Gewinnung jüngerer Mitglieder. Der Vorstand plant, diese Erneuerung schrittweise umzusetzen, ohne die bisherigen Strukturen und das über hundertjährige Fundament des Vereins zu zerstören. Zentrale Punkte sind:
- gezielte Nachfolgeregelung innerhalb des Vorstands;
- systematischer Wissenstransfer zwischen Älteren und Jüngeren;
- Angebote, bei denen die Freude am Auto und an Mobilität erlebbar wird.
Praktische Veranstaltungen: Ausfahrt und Treff
Konkrete Aktionen sind bereits in Planung. Als erstes grösseres Ereignis ist eine gemeinsame Ausfahrt im Oktober vorgesehen. Für dieses «Ride Out» sind Route und Ablauf in Ausarbeitung; vorgesehen ist unter anderem ein gemeinsames Mittagessen an einem speziellen Ort. Ziel ist es, neben dem Fahren Zeit für persönlichen Austausch unter den Teilnehmenden zu schaffen.
«Die vielen Gesichter haben mir gezeigt, für wen ich in Zukunft das Amt ausüben werde.»
Die Sektion wird zudem am Young-& Oldtimer-Treffen Ennenda präsent sein. Der Termin ist der 19. September. Besucherinnen und Besucher sollen dort neben Informationen über den ACS auch eine besondere Überraschung erwarten.
Digitalisierung und Kommunikation
Der Bericht deutet ausserdem an, dass Digitalisierung ein Thema ist, um Angebote und Informationen besser zu verbreiten. Details dazu wurden noch nicht vollständig mitgeteilt, lassen aber erkennen, dass der Vorstand traditionelle Vereinsarbeit mit modernen Kommunikationswegen verknüpfen will, um jüngere Zielgruppen zu erreichen.
Was das für die Region bedeutet
Für die Bevölkerung in Glarus und Umgebung bedeutet die Ausrichtung der Sektion zweierlei: Einerseits bleibt mit der Präsenz von Veranstaltungen und Treffen ein kultureller Treffpunkt für Motorenthusiasten erhalten; andererseits kann die Öffnung gegenüber jüngeren Mitgliedern dazu beitragen, dass künftig wieder mehr gemeinsame Aktivitäten in der Region stattfinden. Für Teilnehmende an Ausfahrten und Treffen sind dies praktische Gelegenheiten zum Austausch, Networking und zur Pflege von automobilen Traditionen im Kanton.
| Veranstaltung | Datum |
|---|---|
| Young-& Oldtimer-Treffen Ennenda | 19. September |
| Geplante gemeinsame Ausfahrt (Ride Out) | Oktober |
Weitere Details zu Route, Treffpunkten und Anmeldemodalitäten dürften in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Interessierte aus dem Kanton Glarus und dem näheren Umkreis, die an Teilnahme oder Mitgliedschaft interessiert sind, sollten die Mitteilungen der ACS Sektion Glarus beobachten oder direkte Kontaktwege über die Sektion nutzen.