Sommerlager in Englisberg: Spiel, Geschichten und Tierpflege
Die Pfadi Sarnen ist derzeit mit ihrem Sommerlager SoLa 2026 vom 6. bis 18. Juli in Englisberg im Kanton Bern unterwegs. Aus Telegrammen, die aus dem Lager verbreitet wurden, geht hervor, dass die Kinder und Jugendlichen mehrere thematische Aktionen durchlaufen und Ausflüge unternommen haben. Das Lager ist in eine Wildwest-Geschichte eingebettet, in der die Teilnehmenden die Stadt „New Sarnen” aufbauen und verschiedenen Figuren wie Buffalo Mingler oder der Bärenflüsterin Bärta begegnen.
Die Telegramme dokumentieren den Ablauf in chronologischer Reihenfolge. Am Sonntag, 12. Juli, heisst es in einem Lagerbericht:
"Unsere Reise begann damit, dass Buffalo Mingler uns eingeladen hat, seine Stadt New Sarnen aufzubauen."
Die Teilnehmenden gingen anschliessend auf Schatzsuche, entzifferten Karten und erprobten verschiedene Geheimsprachen und Hieroglyphen. Ein Programmpunkt führte die Pfadi-Gruppe in den Tierpark Bern, wo sie die Bärenflüsterin Bärta unterstützte und ihre Kenntnisse zu Tieren vertiefen konnten. Obwohl die Bärta den Schatz nicht finden konnte, kehrte sie mit der Gruppe aufs Lagergelände zurück, und am Abend gab es gemeinschaftliche Anlässe wie eine als «Zahnputz-Party» gemeldete Feier.
- Ort: Englisberg (Kanton Bern)
- Datum: 6. Juli bis 18. Juli 2026
- Schwerpunkte: Abenteuer- und Rollenspiel, Tierbetreuung, Gemeinschaftsaktivitäten
| Datum | Ereignis im Lager |
|---|---|
| 6. Juli | Aufbau der Westernstadt "New Sarnen" |
| 9. Juli | Lagerfeuer mit Öllampe (Bildquelle: Pfadi Sursee) |
| 12. Juli | Schatzsuche, Entziffern von Geheimsprachen |
Aus den Berichten werden zwei Punkte deutlich: Zum einen steht das gemeinsame Erleben im Vordergrund, vom thematischen Aufbau der Westernstadt bis zu abendlichen Feiern. Zum anderen sind Exkursionen und Lernanlässe wie der Besuch im Tierpark Bern fester Bestandteil des Programms, was für die Teilnehmenden eine Mischung aus Spass und Bildungswert bietet. Bildmaterial aus dem Lager stammt teilweise von Pfadi Sursee und zeigt etwa das Eingangstor zur Westernstadt und das Lagerfeuer.
Für die Angehörigen dürfte die Dokumentation in Form von Telegrammen und Bildern wichtig sein, um den Lageralltag nachzuvollziehen. Die Berichte geben Auskunft über Betreuung, Aktivitäten und Gruppenerlebnisse, ohne jedoch personelle Details zu nennen. Informationen zu Rückkehr oder Kontaktmöglichkeiten wurden in den vorliegenden Telegrammen nicht genannt.
Die Aktivitäten der Pfadi Sarnen sind ein Beispiel dafür, wie lokale Jugendorganisationen in der Ferienzeit Gemeinschaft, Naturerfahrung und thematische Bildung verbinden. Solche Lager prägen das Sozialverhalten der Teilnehmenden und bieten Eltern Einsicht in die Programmgestaltung ihrer Kinder, sofern weitere Informationen oder Mitteilungen der Pfadi Sarnen folgen.