Regierungsrat unterstützt Kultur, Bildung und Hilfeprojekte
Der Regierungsrat hat aus dem Lotteriefonds insgesamt 155'663 Franken an gemeinnützige Institutionen vergeben. Die Mittel verteilen sich auf Projekte im Kanton, in der übrigen Schweiz, auf Entwicklungszusammenarbeit im Ausland sowie auf Katastrophen- und humanitäre Hilfe.
Auf kantonaler Ebene werden Institutionen und Vereine direkt gestärkt: Insgesamt 46'995 Franken gehen an Organisationen in Appenzell Ausserrhoden. Zu den Empfängern zählen der Verein Mensch – Natur Ost, der Biedermeier-Verein Heiden und der Verein Henry-Dunant-Museum Heiden. Ein Beitrag unterstützt die Neugründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Equilibrium in Herisau. Ebenfalls gefördert wird das Projekt Let's Discuss it mit dem Ziel, das politische Interesse und die Partizipation junger Menschen an Kantons- und Berufsfachschulen zu fördern.
Beiträge ausserhalb des Kantons und ins Ausland
Für Projekte in der übrigen Schweiz wurden 38'668 Franken gesprochen. Zu den Begünstigten gehören unter anderem Inclusion Handicap, Ena, die Allianz Digitale Inklusion Schweiz, der Verein tipiti sowie die Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Unterstützt werden zudem Jugendprojekte wie die Eidgenössische Jugendsession 2026 und das Projekt VolonTerra. Das WWF Regiobüro AR/AI – SG – TG erhielt einen Beitrag für die Fokusphase des Projekts Glühwürmchen in der Ostschweiz, das in der ersten Phase die Verbreitung einheimischer Arten erfassen und Möglichkeiten zur Wiederansiedlung prüfen will.
Entwicklungs- und Katastrophenhilfe
Für Entwicklungsprojekte im Ausland wurden insgesamt 50'000 Franken zugesprochen. Gefördert werden fünf Projekte in Peru (EcoSolidar), Benin (Helvetas), Madagaskar (ADES), Senegal (Solafrica) und Honduras (Stiftung Kinderdorf Pestalozzi). Zudem wurden 20'000 Franken für Katastrophen- und humanitäre Hilfe gesprochen; Empfänger sind unter anderem Libereco (Versorgung vulnerabler Menschen aus frontnahen Gebieten in der Ukraine) und Medair (Präventions- und Reaktionsmassnahmen).
- 155'663 Franken Gesamtsumme aus dem Lotteriefonds
- 46'995 Franken für kantonale Institutionen in AR
- 38'668 Franken für Projekte in der übrigen Schweiz
- 50'000 Franken für Entwicklungsprojekte im Ausland
- 20'000 Franken für Katastrophen- und humanitäre Hilfe
| Verwendungszweck | Betrag (CHF) |
|---|---|
| Kanton Appenzell Ausserrhoden | 46'995 |
| Übrige Schweiz | 38'668 |
| Entwicklungshilfe Ausland | 50'000 |
| Katastrophen-/humanitäre Hilfe | 20'000 |
Für die lokale Bevölkerung bedeutet die Vergabe konkrete Stärkung von Kultur- und Bildungsangeboten sowie eine verstärkte Unterstützung sozialer Angebote. Projekte zur politischen Bildung Jugendlicher und zur psychischen Gesundheitsversorgung werden finanziell gestützt, was die Angebotspalette im Kanton erweitert. Ebenfalls erhalten Naturschutz- und Umweltprojekte wie das Glühwürmchen-Vorhaben in der Ostschweiz wichtige Mittel für Kartierung und Schutzmassnahmen.
Die Entscheide zeigen, dass der Lotteriefonds sowohl lokale gemeinnützige Aktivitäten als auch ausserkantonale und internationale Hilfeprojekte fördert. Betroffene Organisationen und Interessierte können bei Bedarf bei den jeweiligen Trägern oder beim Regierungsrat weitere Auskünfte zu den einzelnen Beiträgen einholen.