Umfangreiche Bauarbeiten führen zu Ersatzverkehr und Streckensperrungen
In den kommenden Wochen werden Bauarbeiten an der Bahn im Kanton Freiburg den Regionalverkehr deutlich einschränken. Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) teilten mit, dass zwischen Freiburg und Romont vom 13. Juli bis 21. August Ersatzbusse eingesetzt werden, weil die SBB Erneuerungsarbeiten zwischen Romont und Chénens ausführen. Die Regional- und Regioexpresszüge RE2 und RE3 können auf dieser Strecke während der Bauphase nicht fahren, Fernverkehrszüge wie IC1 und IR15 verkehren hingegen fahrplanmässig.
Auch im südlichen Teil des Kantons kommt es zu gravierenden Einschränkungen: Auf der Linie zwischen Semsales und Bulle ist der Bahnverkehr wegen Bauarbeiten zwischen La Verrerie und Vaulruz-Sud bis zum 27. August komplett eingestellt. Zudem fahren an Werktagen zwischen 13. und 27. Juli keine Züge zwischen Bulle und Châtel-St-Denis. An zwei Juli-Wochenenden wird ausserdem der Verkehr zwischen Bulle und Palézieux unterbrochen.
Die TPF richten für die betroffenen Strecken mehrere Schienenersatzverbindungen ein: Zwischen Freiburg, Romont und Bulle werden insgesamt vier Ersatzbuslinien angeboten. Für Reisende ergibt sich damit ein deutlich veränderter Verkehrsablauf, längere Fahrzeiten und veränderte Anschlüsse sind zu erwarten.
- 13. Juli – 21. August: Ersatzbusse zwischen Freiburg und Romont (RE2/RE3 betroffen)
- 13. – 27. Juli (werktags): Kein Zugverkehr zwischen Bulle und Châtel-St-Denis
- Bis 27. August: Semsales – Bulle komplett eingestellt wegen Arbeiten bei La Verrerie – Vaulruz-Sud
- An zwei Juli-Wochenenden: Unterbrüche zwischen Bulle und Palézieux
Reisende und Pendlerinnen sollten ihre Fahrten entsprechend planen: Die TPF empfehlen, vor Antritt den Online-Fahrplan zu konsultieren, da sich Ersatzfahrpläne und Anschlusszeiten ändern können.
| Strecke | Auswirkung | Zeitraum |
|---|---|---|
| Freiburg – Romont | Schienenersatzverkehr (RE2/RE3 entfallen) | 13. Juli – 21. August |
| Semsales – Bulle | Verkehr komplett eingestellt | bis 27. August |
| Bulle – Châtel-St-Denis | keine Züge an Werktagen | 13. – 27. Juli |
| Bulle – Palézieux | Wochendliche Unterbrüche | zwei Juli-Wochenenden |
Für die betroffenen Regionen bedeutet das: Pendlerinnen und Pendler müssen mit verlängerten Reisezeiten rechnen, Anschlussverbindungen können verloren gehen, und das Verkehrsaufkommen auf Strassen und in Ersatzbussen wird voraussichtlich zunehmen. Unternehmen und Schulen, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind, sollten Fahrpläne und Transportpläne prüfen und, wo möglich, flexible Arbeits- oder Unterrichtszeiten in Betracht ziehen.
Für aktuelle Informationen verweisen die TPF auf die offiziellen Fahrplanangaben im Internet. Die SBB führt die Erneuerungsarbeiten durch; die TPF koordinieren den Ersatzverkehr entlang der betroffenen Strecken.