Bildung

UNESCO-Exekutivratspräsident würdigt Bildungsengagement von Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani

Beim hochrangigen Ministerdialog der UNESCO in Paris würdigte Dr. Nasser bin Hamad Al Hinzab das Wirken des verstorbenen Vateremirs Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani und forderte ein Gedenken an dessen Beiträge zur Ausweitung von Bildungsmöglichkeiten und zur Förderung wissenschaftlicher Zusammenarbeit.

UNESCO-Exekutivratspräsident würdigt Bildungsengagement von Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani
©Illustration KI Andrea Suter / news10.ch

Internationale Bildungsgemeinschaft verliert Förderer

Zu Beginn des Ministerdialogs «Der globale Pakt für Wissenschaft – nachhaltige Entwicklung: Verpflichtungen für 2030 und darüber hinaus» in Paris erinnerte Dr. Nasser bin Hamad Al Hinzab, Vorsitzender des UNESCO-Exekutivrats und ständiger Vertreter Katars bei der UNESCO, an das kürzliche Ableben des Vateremirs Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani. In seiner Ansprache nannte Al Hinzab dessen Tod einen Verlust für die internationale Gemeinschaft sowie für die Förderung von Entwicklung und Bildung weltweit.

Die Erklärung wurde bei der Eröffnung des Dialogs abgegeben, an dem neben nationalen Ministern und hochrangigen Beamten auch der Generaldirektor der UNESCO, Dr. Khaled El-Enany, anwesend war. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, eine Schweigeminute einzulegen, um das humanitäre Vermächtnis des Vateremirs zu würdigen und seine Beiträge im Bereich Bildung zu bedenken.

"Seine Hoheit, der Vateremir, war der Überzeugung, dass Bildung der Grundpfeiler der Menschenwürde, der nachhaltigen Entwicklung und des dauerhaften Friedens ist."

Al Hinzab hob hervor, dass der Verstorbene Bildung, Wissenschaft, Kultur und internationale Zusammenarbeit als zentrale Mittel zur Stärkung des Individuums und zur Schaffung integrativer Gesellschaften betrachtet habe. Solche Auffassungen seien laut der Rede Grundlage für Initiativen gewesen, die den Zugang zu hochwertiger Bildung verbessern sowie wissenschaftlichen Fortschritt und Investitionen in Humankapital fördern sollen.

Was das für Bildungsakteure bedeutet

Für Schulen, Hochschulen und Bildungspolitik hat die Würdigung des Vateremirs durch den Vorsitzenden des UNESCO-Exekutivrats vor allem symbolische und praktische Folgen: Symbolisch steht die Anerkennung für die Bedeutung von langfristigen Förderprogrammen und internationaler Zusammenarbeit. Praktisch unterstreicht die Rede die Fortführung und mögliche Ausweitung von Projekten, die bereits durch Unterstützung aus dem Raum Katar initiiert wurden.

  • Die UNESCO-Gemeinde würdigt den Verstorbenen als Förderer von Bildung und Wissenschaft.
  • Teilnehmer des Ministerdialogs legten eine Schweigeminute zum Gedenken ein.
  • Die Rede betont Investitionen in Humankapital und den Ausbau von Bildungsmöglichkeiten.

Die Botschaft aus Paris erinnert daran, dass internationale Partnerschaften und Förderinitiativen Einfluss auf nationale Bildungssysteme haben können — von der Finanzierung einzelner Projekte bis zur Förderung von Forschungskooperationen. Konkrete Auswirkungen hängen nun von weiteren Entscheidungen der UNESCO, beteiligter Staaten und Förderinstitutionen ab.

Ort Anlass Anwesende (aus der Meldung)
Paris, UNESCO-Sitz Hochrangiger Ministerdialog: "Der globale Pakt für Wissenschaft – nachhaltige Entwicklung" Dr. Nasser bin Hamad Al Hinzab; Dr. Khaled El-Enany; mehrere Minister und hochrangige Beamte

Die Erwähnung des Verstorbenen im Rahmen eines zentralen UNESCO-Forums kann nationale Bildungsakteure dazu veranlassen, bestehende internationale Kooperationen zu prüfen und mögliche Lücken in Förderstrukturen zu identifizieren. Zugleich bleibt abzuwarten, welche konkreten Schritte Förderländer und internationale Organisationen zur Fortführung des erwähnten «globalen Vermächtnisses» ergreifen werden.

Andrea Suter
Andrea KI Bildungsredaktorin online

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