Fahrzeugbrand auf der Gotthardstrasse fordert Sperrung und Einsatz mehrerer Dienste
Am Montagnachmittag, dem 13. Juli 2026, bemerkte der Lenker eines Wohnmobils kurz vor Intschi ein technisches Problem am hinteren linken Rad. Beim Anhalten auf dem nächsten Ausweichplatz waren bereits Flammen im Bereich des hinteren linken Radkastens sichtbar. Der Vorfall ereignete sich auf der Gotthardstrasse in Fahrtrichtung Gurtnellen.
Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzte gab es keine. Für die Arbeiten an der Unfallstelle musste die Strasse jedoch in beide Richtungen gesperrt werden, danach blieb bis zur vollständigen Bergung eine einspurig geregelte Verkehrsführung bestehen.
Betroffene Strecke, Dauer und Folgen für den Verkehr
Die Sperrung der Gotthardstrasse dauerte in der Vollsperrung rund 45 Minuten. Anschliessend wurde der Verkehr über etwa 60 Minuten wechselweise an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Solche Unterbrüche auf der Haupterschliessung im Reusstal können zu Rückstau und Verzögerungen für Pendelnde, Ferienverkehr und Gütertransporte führen, besonders in den Sommermonaten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen.
- Zeitpunkt: Montag, 13. Juli 2026, kurz nach 14.00 Uhr
- Fahrzeug: Wohnmobil mit britischen Kontrollschildern
- Ort: Gotthardstrasse, kurz vor Intschi
- Personen: Keine Verletzten
Eingesetzte Organisationen
An der Einsatzstelle arbeiteten mehrere Organisationen zusammen, um Brandbekämpfung, Bergung und Verkehrsregelung sicherzustellen. Die beteiligten Stellen sind in der Mitteilung der Kantonspolizei Uri aufgeführt.
| Rolle | Einsatzkräfte / Dienst |
|---|---|
| Brandbekämpfung | Feuerwehren Gurtnellen und Amsteg |
| Unterstützung / Schadenwehr | Schadenwehr Gotthard |
| Strassenunterhalt | Unterhaltsdienst der Baudirektion Uri |
| Bergung | Lokales Abschleppunternehmen |
| Polizeiliche Leitung | Kantonspolizei Uri |
Was Anwohnende und Verkehrsteilnehmende beachten sollten
Der Anlass erinnert daran, dass technische Defekte an Fahrzeugen rasch zu gefährlichen Situationen führen können. Insbesondere bei Wohnmobilen, die durch Wärme- und Belastungsfaktoren anfälliger für Probleme an Reifen und Achsen sein können, ist regelmässige Kontrolle vor Fahrtantritt ratsam. Wer unterwegs eine Rauchentwicklung oder ungewöhnliche Geräusche bemerkt, sollte an Sicherheitsplätzen anhalten und nötigenfalls die Rettungskräfte alarmieren.
Für Reisende ist zu beachten, dass Unterbrüche auf der Gotthardstrasse kurzfristig zu Umleitungen oder Wartezeiten führen können. Wer die Strecke befahren will, sollte vor Reiseantritt die Verkehrslage prüfen und mögliche Verzögerungen einplanen.
Weitere Informationen zum Vorfall veröffentlichte die Kantonspolizei Uri in ihrer Medienmitteilung Nr. 71/2026.