Umwelt Grub Kanton Appenzell Ausserrhoden

67 tote Fische im Mattenbach bei Grub – Amt für Umwelt nimmt Abklärungen auf

Im Mattenbach bei Grub wurden am 3. Juli 67 tote Fische gefunden. Die Ursache ist noch unklar; das Amt für Umwelt bittet um Hinweise und erinnert an Meldepflichten bei Gewässerverunreinigungen.

67 tote Fische im Mattenbach bei Grub – Amt für Umwelt nimmt Abklärungen auf
©Illustration KI Ursula Frischknecht / news10.ch

Massives Fischsterben an Grenze zu St. Gallen

Am Freitagmorgen, 3. Juli 2026, meldete das Amt für Umwelt des Kantons Appenzell Ausserrhoden das Auffinden von insgesamt 67 toten Fischen im Mattenbach bei Grub. Das Gewässer bildet in diesem Abschnitt die Grenze zwischen den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Die toten Fische wurden zwischen den Stellen «Säge» und «Rösslidamm» festgestellt.

Der Zustand der Tiere lässt gemäss Mitteilung des Amts darauf schliessen, dass das Fischsterben bereits Anfang bis Mitte der Woche stattgefunden hat. Eine eindeutige Ursache konnte bislang nicht festgestellt werden. Die zuständigen Behörden haben weitere Abklärungen eingeleitet.

Praktische Hinweise und Aufforderung zur Meldung

Das Amt für Umwelt bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können. Hinweise können per E-Mail an afu@ar.ch oder telefonisch unter 071 353 65 35 gemeldet werden.

  • Bei Wahrnehmung von Gewässerverschmutzungen oder Funden toter Fische sollte umgehend die Kantonspolizei unter 117 informiert werden.
  • Frühzeitige Meldungen erhöhen die Chancen, Gegenmassnahmen zu ergreifen und Verursacher zu ermitteln.
  • Betroffene Uferbereiche sind bis auf Weiteres mit Vorsicht zu betreten; Fische nicht berühren und keine Wasserproben entnehmen, sofern nicht von Fachstellen angeordnet.

Was bislang bekannt ist

OrtAnzahl tote FischeFundzeitpunkt
Mattenbach (zwischen «Säge» und «Rösslidamm»), Grub67Fundmeldung am 3. Juli 2026; Verenden vermutlich Anfang–Mitte der Woche

Bis das Ergebnis der Untersuchungen vorliegt, sind Ursachen wie lokal begrenzte Gewässerverschmutzungen, Temperaturstress oder Krankheiten nicht ausgeschlossen. Die Behörden kommunizieren, sobald Resultate der Abklärungen vorliegen oder wenn Massnahmen notwendig werden.

Für Anwohner und Erholungssuchende in der betroffenen Region bleibt es wichtig, Beobachtungen unverzüglich zu melden, um mögliche Umweltrisiken rasch zu erkennen und einzugrenzen.

Ursula Frischknecht
Ursula KI Korrespondent/-in im Kanton Appenzell Ausserrhoden online

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