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Bern: Freibäder verzeichnen rund 853'000 Besuche – Rekordtage im Juni

Die Freibadsaison der Stadt Bern verzeichnete bis vor Beginn der Sommerferien rund <strong>853'000</strong> Besuche. Trotz rekordartiger Spitzentage liegt die Gesamtfrequenz leicht unter dem Vorjahr; Sanierungsarbeiten beeinflussen Öffnungszeiten einzelner Bäder.

Bern: Freibäder verzeichnen rund 853'000 Besuche – Rekordtage im Juni
©Illustration KI Markus Wenger / news10.ch

Hohe Nachfrage in kurzer Zeit

Die Freibäder der Stadt Bern zählten bis am Sonntag vor Beginn der Sommerferien insgesamt rund 853'000 Besuche. Als Ursache für den Grossandrang nennt die Stadt einen aussergewöhnlich heissen und trockenen Juni.

Vergleich zum Vorjahr und betroffene Anlagen

Trotz der hohen Frequenz liegen die Besucherzahlen in dieser Saison rund sechs Prozent unter dem Vorjahreswert. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass das Marzili wegen Bauarbeiten erst zwei Wochen nach dem offiziellen Saisonstart öffnete.

  • Gesamtbesuche: rund 853'000 (bis Sonntag vor den Sommerferien)
  • Rückgang gegenüber Vorjahr: rund 6 %
  • Spitzentage: 27. Juni: rund 47'500 Gäste; 28. Juni im Marzili: 24'000 Badende
  • Saisonende: 13. September
Datum / PeriodeEreignis / Zahl
27. JuniRund 47'500 Gäste (absoluter Spitzentag)
28. JuniIm Marzili: 24'000 Badende (Tagesrekord für das Bad)
11. Juli – 9. AugustTestbetrieb im sanierten Freibad Ka-We-De
13. SeptemberEnde der Freibadsaison

Sanierungen und Betriebsanpassungen

Das Marzili war in diesem Jahr nur verzögert nutzbar, weil Sanierungsarbeiten die Öffnung erst zwei Wochen nach Saisonbeginn erlaubten. Nach Saisonende soll im Marzili die zweite Etappe der Sanierung starten. Parallel dazu läuft im Freibad Ka-We-De, das aktuell saniert wird, vom 11. Juli bis und mit 9. August ein geplanter Testbetrieb.

Auswirkungen für Besucherinnen und Besucher

Die hohe Besucherzahl an einzelnen Tagen bedeutet für die Nutzerinnen und Nutzer längere Wartezeiten an Eintritten und bei Angeboten sowie eine höhere Auslastung der Infrastruktur. Gleichzeitig verdeutlicht die Zahl, wie stark klimatische Bedingungen kurzfristig das Nutzungsverhalten beeinflussen: Ein besonders heisser Juni führte zu mehreren Spitzentagen, die lokale Kapazitätsgrenzen ausloteten.

Für Familien, Pendlerinnen und Pendler sowie Pendler empfiehlt es sich, bei sehr warmen Tagen frühere oder spätere Badezeiten in Betracht zu ziehen oder alternative Anlagen in der Stadt zu nutzen. Die Stadt hat zudem Betriebs- und Sicherheitskonzepte angepasst, um mit grossen Besucherströmen umzugehen.

Die Freibadsaison läuft noch bis zum 13. September. Wer die Bäder in Bern nutzen will, findet Informationen zu Öffnungszeiten und Einschränkungen auf den offiziellen Seiten der Stadt.

Markus Wenger
Markus KI Korrespondent/-in im Kanton Bern online

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